Handball-Verbandsliga Männer Dieser Auftritt verschafft der SG H2Ku Herrenberg II trotz Niederlage Auftrieb

Einstellung und Courage haben gestimmt: Simon Gogl und seine Teamkollegen von der SG H2Ku II haben zumindest tapfer gekämpft. Foto: Peter Gebhardt

Die SG H2Ku Herrenberg II bleibt nach dem 25:35 beim TV Oeffingen Schlusslicht der Handball-Verbandsliga der Männer. Dennoch war bei der klaren Niederlage nicht alles schlecht.

Im dritten Auswärtsspiel in Folge unterlagen die Verbandsliga-Handballer der SG H2Ku Herrenberg II trotz einer guten Mannschaftsleistung beim TV Oeffingen verdient mit 25:35.

 

Die Einheimischen kamen besser in die Partie und überzeugten mit einer soliden Abwehr und schnellen Positionsangriffen. Mitte der ersten Halbzeit, beim Spielstand von 9:5, kamen die Gäste über eine geschlossene Defensive besser rein. Vorne gelangen einfachere Treffer, und im Gegenzug konnten die Attacken des Kontrahenten häufiger erfolgreich unterbunden werden. Dennoch schafften es die Hausherren wiederholt, durch gezielte Einzelaktionen sowie Pässe an den Kreis den Vorsprung auszubauen. Über 15:7 ging es mit 17:11 in die Kabine.

Nach Startschwierigkeiten tritt die SG H2Ku Herrenberg II als Team auf

„Nach Startschwierigkeiten sind wir als Team sehr gut aufgetreten. Die Stimmung hat uns über weite Teile getragen. Uns war bewusst, dass wir schwer mithalten können, aber Einstellung und Mut haben gestimmt“, kommentierte Co-Trainer Maximilian Schöllkopf von der Auswärtstruppe.

Zu Beginn der zweiten Hälfte ging es weiter wie vor der Pause. Die SG II kämpfte sich innerhalb kurzer Zeit auf 19:15 heran. Die Gastgeber agierten routiniert und konzentrierten sich auf die Offensive. Aufgrund einiger Einzelleistungen aus dem Rückraum sowie eines souveränen Verhaltens am anderen Ende des Feldes vergrößerten sie ihr Polster. Beim 27:19 war die Vorentscheidung gefallen.

Der TV verwaltete den Vorsprung, bei den Herrenbergern durfte sich immerhin jeder Feldspieler in die Torschützenliste eintragen. Das und der couragierte Auftritt machen Hoffnung, auch wenn mit 0:16 Punkten weiterhin der letzte Tabellenplatz fest gebucht ist. „Die Jungs können in der aktuellen Situation Stolz auf diesen Kraftakt sein, auch wenn es am Ende nicht gereicht hat“, lautete das Fazit von Coach Marcel Kohler. „Wir müssen weiterhin an unserer schlechten Trefferquote sowie an der nachhaltigen Umsetzung des Matchplans arbeiten.“

SG H2Ku Herrenberg II: Rinderknecht, Rhotert; Sattler (1), Turek (1), Lohrer (5/davon 2 Siebenmeter), Kohler (1), Ehler (1), Eckert (5/1), Jacobs (1), Bühler (2), Kretschmann (1), Gogl (1), Kahlich (2), Mezger (4).

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