Zum Start in die Rückrunde der Verbandsliga, Staffel II, stehen die Vorzeichen für die Handballer der HSG Böblingen/Sindelfingen denkbar schlecht. Vor dem Spiel gegen die SpVgg Mössingen am Samstag (19.30 Uhr, Murkenbachhalle) plagen sie einige Sorgen.
Das neue Jahr meint es noch nicht gut mit der HSG. Bei der 27:38-Niederlage im Nachholspiel bei den SF Schwaikheim sind sie ordentlich unter die Räder gekommen. „Wir haben aktuell leider großes Pech“, bedauert Trainer Marco Cece. Am wohl schwersten wiegt der Ausfall von Moritz Maaß. Die Verletzung des Keepers hat sich als Anriss des Kreuzbands herausgestellt. Dazu wurde ein wohl schon länger bestehender Knorpelschaden festgestellt. „Damit ist die Saison für ihn auf jeden Fall gelaufen“, so Cece.
Die HSG Böblingen/Sindelfingen plagen vor allem Verletzungssorgen
Wer am Wochenende das Torhüter-Duo gemeinsam mit Nikaas Thiruvarudsri bildet, ist noch offen. Fabian Rothsching befindet sich noch im Aufbautraining. „Bei ihm wollen wir nach der langen Verletzungspause nichts überstürzen und ihm die Zeit geben, die er braucht“, so der HSG-Coach.
Auch abgesehen davon waren die Trainingsbedingungen seit der ersten Partie des Jahres bescheiden. Immer wieder fehlten gleich mehrere Spieler aus unterschiedlichen Gründen, sodass kaum mehr als zehn Leute zur Verfügung standen. „Wir haben überwiegend in Kleingruppen gearbeitet“, sagt Marco Cece. An mannschaftstaktischen Dingen oder im Sechs-gegen-sechs konnten die BöSis dagegen kaum etwas tun. „Das geht uns gerade ab“, sagt der Übungsleiter.
Damit konnte Cece die Vorbereitung auch nicht nutzen, um die Abwehrarbeit zu verbessern. Nun stehen jedoch drei echte Brocken auf dem Programm. Beginnend mit dem Tabellenvierten aus Mössingen am Samstag. Im Hinspiel konnte Böblingen/Sindelfingen beim 38:36 das erste Ausrufezeichen in dieser Runde setzen. „Wir brauchen auf jeden Fall wieder diese positiven Impulse“, meint Marco Cece.