Für die Handballer der HSG Böblingen/Sindelfingen steht das zweite Duell in Folge gegen eines der Spitzenteams in der Verbandsliga an. Am Samstag (19.30 Uhr) ist Tabellenführer TSV Alfdorf/Lorch/Waldhausen zu Gast in der Murkenbachhalle.
Nachdem die BöSis am vergangenen Wochenende beim Zweiten TV Oeffingen an der Sensation geschnuppert haben, wollen sie nun auch den Primus ärgern. „Wir nehmen den positiven Schwung mit“, betont Trainer Marco Cece, der von einer super Trainingswoche berichtet. „Wir haben auch nichts zu verlieren, können nur gewinnen“, sagt der Coach. „Genau das wollen wir wieder auf die Platte bringen.“ Ob es dann diesmal für die Überraschung reicht, werde man sehen. „Wir spielen zu Hause, das ist vielleicht unser kleines Plus.“
Bei der HSG Böblingen/Sindelfingen ist die Torhütersituation angespannt
Vom Optimismus einmal abgesehen, weiß Cece natürlich, was da für ein Brett auf seine Truppe zukommt. Der TSV hat in dieser Saison bisher nur einen Zähler liegengelassen – beim Unentschieden gegen Oeffingen. Ansonsten gewinnt das Team in schöner Regelmäßigkeit – und das meist überaus deutlich.
So wie auch das Hinspiel, bei dem die BöSis mit 29:36 den Kürzeren zogen. „Vor allem im Angriff sind die ganz, ganz stark“, weiß Cece. „Deshalb wird es wichtig sein, dass wir wachsam sind.“ Darüber hinaus ist der Coach gespannt, ob der ehemalige Bundesliga- und slowenische Nationaltorhüter Primoz Prost beim Kontrahenten mit von der Partie sein wird. „Da sind wir gespannt, ob er auch zu Auswärtsspielen fährt.“
Im eigenen Kader bleibt die Situation bei den Keepern angespannt. Zuletzt hatte sich auch Nikaas Thiruvarudsri krankgemeldet. „Hoffentlich wird er bis zum Wochenende fit. Zum Glück konnten wir Kevin Gsell schon verpflichten.“