Handball-Verbandsliga Männer Schwierige Spiele für HSG Böblingen/Sindelfingen und SG H2Ku Herrenberg II

Die HSG Böblingen/Sindelfingen (in weiß) muss auf wichtige Spieler verzichten. Foto: Marco Iker

Während die Verbandsliga-Handballer der HSG Böblingen/Sindelfingen Personalsorgen plagen muss die SG H2Ku Herrenberg II im Aufsteigerduell ran.

Die Verbandsliga-Handballer der HSG Böblingen/Sindelfingen haben eine schwere Auswärtsaufgabe vor der Brust, und die SG H2Ku Herrenberg II will das jüngste Hoch fortsetzen.

 

TG Schömburg – HSG Böblingen/Sindelfingen

Die HSG Böblingen/Sindelfingen hatte am vergangenen Wochenende unerwartet spielfrei, weil die Partie gegen die SF Schwaikheim abgesagt wurde. „Das kam uns ein bisschen entgegen“, sagt Trainer Marco Cece, denn das Team ist personell stark angeschlagen. Daran ändert sich aber auch vor dem Spiel am Samstag (20 Uhr) bei der TG Schömberg nur wenig. „Wir haben es zuletzt jedoch auch unter diesen Bedingungen nicht schlecht gemacht“, betont er.

Einzig bei Marian Heinkele besteht die leise Hoffnung, dass es vielleicht schon am Samstag in Schömberg wieder für ein paar Minuten reichen könnte. Bei Jonas Grosser sieht es dagegen weiterhin nicht gut aus. Joshua Stöffler und Urs Bonhage fallen sicher aus. Finn Spitzl hingegen ist von seiner Geschäftsreise zurück, hat allerdings noch Trainingsrückstand.

Cece warnt derweil nicht nur wegen des Personal-Puzzles vor dem Auftritt in Schömberg, sagt über die dortige Stimmung: „Da ist gefühlt der ganze Ort in der Halle.“ Auch sportlich sieht er beide Teams etwa auf Augenhöhe. „Sie spielen eine sehr stabile 6:0-Abwehr.“ Wobei der Coach weiß, dass sich sein Team damit oftmals schwertut – umso mehr komme es darauf an, das Spiel schnell zu machen und die Chancen, die sich bieten, auch zu nutzen.

Nachgeholt wird die Partie gegen Schwaikheim indes womöglich noch vor Weihnachten, im Raum steht der 16. Dezember.

SG H2Ku Herrenberg II – HB Ludwigsburg

Der Handball-Verbandsligist SG H2Ku Herrenberg II empfängt am Sonntag um 17.00 Uhr den Mitaufsteiger HB Ludwigsburg. Während sich die Gäste im Mittelfeld etabliert haben und zuletzt sechs Spiele in Folge ohne Niederlage absolvierten, kämpft die SG II weiterhin um den Anschluss. Nach elf Partien steht sie mit 2:20 Punkten am Tabellenende, Ludwigsburg liegt mit 13:9 Punkten auf Rang fünf. Die zuletzt guten Leistungen der Herrenberger, darunter der Heimsieg gegen Freudenstadt, geben der Mannschaft aber neues Selbstvertrauen.

In der Trainingswoche lag der Fokus auf dem schnellen Umschaltspiel und besseren Abschlüssen. Die kompakte Abwehr um Bühler/Mezger soll erneut das Fundament bilden. Co-Trainer Maxi Schöllkopf erinnert an den starken Auftritt der Vorsaison: „Gegen Ludwigsburg haben wir letzte Saison im vorletzten Heimspiel souverän gespielt und verdient gewonnen. Wir freuen uns auf dieses Spiel, wollen die teaminterne sehr gute Stimmung aufs Spielfeld transportieren und gemeinsam alles für die nächsten beiden Punkte geben.“ Verzichten muss er lediglich auf Nicolas Rhotert (Männer 1).

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