Handball-Verbandsliga Männer „Schwung mitnehmen“ – SG H2Ku Herrenberg II flüchtet in Durchhalteparolen

Lennart Lohrer von der SG H2Ku Herrenberg II erzielte sechs seiner neun Treffer im ersten Durchgang. Foto: Peter Gebhardt

Die Verbandsliga-Handballer der SG H2Ku Herrenberg II haben bei HB Ludwigsburg lange mitgehalten und doch verloren – wieder mal. Dennoch loben die Coaches ihr Team – wieder mal.

Eine über weite Strecken solide Leistung hat mal wieder nicht gereicht. Die Verbandsliga-Handballer der SG H2Ku Herrenberg II haben verdient mit 25:31 bei HB Ludwigsburg verloren.

 

Beide Teams erwischten einen guten Start. Ludwigsburg überzeugte mit schnellem Angriffsspiel und kam so zu einfachen Treffern. Der SG II gelangen im Gegenzug überwiegend Einzelaktionen aus dem Rückraum durch Lennart Lohrer, der insgesamt sechs seiner neun Tore im ersten Durchgang erzielte.

SG H2Ku Herrenberg II hält bei HB Ludwigsburg zunächst gut mit

Trotz des Fehlens des etatmäßigen Innenblocks behaupteten sich die Gäste in der Abwehr kompakt – unterstützt durch einige Paraden von Torhüter Sven Rinderknecht. Die Folge: einige Fehlwürfe der Gastgeber. Dennoch ging es über ein 7:10 schlussendlich mit einem 13:14-Rückstand in die Kabine.

„Wir konnten zunächst auf Augenhöhe mithalten“, meinte der Herrenberger Co-Trainer Maxi Schöllkopf. „Im Angriff waren es erwartungsgemäß eher individuelle Szenen, aber in der Defensive haben sich die Jungs richtig reingehauen und den Gegner oftmals vor Probleme gestellt.“

Die SG H2Ku Herrenberg II wartet weiter auf den ersten Erfolg der Rückrunde. Foto: dpa

SG H2Ku Herrenberg II kämpft sich auf zwei Tore heran

Zu Beginn der zweiten Halbzeit spielten beide Teams so weiter, wie sie aufgehört hatten. Doch dann setzten sich die Hausherren durch einen 5-Tore-Lauf vorzeitig und entscheidend ab. Beim 20:25 aus Sicht der Zweiten des Gäuklubs, die in dieser Zeit ihre schwächste Phase hatte, war die Sache gegessen.

H2Ku II kämpfte sich zwar mehrmals auf zwei Buden wieder heran, mehr war jedoch nicht möglich. „Meine Jungs haben das heute richtig gut gemacht“, zeigte sich Coach Marcel Kohler zufrieden. „Die Art und Weise wie wir heute aufgetreten sind, hat mir sehr gut gefallen. Diesen Schwung werden wir mitnehmen.“ Das alles hatte er allerdings schon ziemlich oft so oder so ähnlich gesagt – und dennoch sind seine Schützlinge mit 2:44 Punkten weit abgeschlagen Letzter.

SG H2Ku Herrenberg II: Rhotert, Rinderknecht; Kälbly (1), Lifka, Lohrer (9), Turek (1), Luca Ehler (1), Lasovic (2), Oliver Kohler (4), Mannherz (1), Röhm, Kretschmann (6/davon 1 Siebenmeter), Seemann.

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