Handball-Verbandsliga Männer Vor nächstem Spiel: Hiobsbotschaften für HSG Böblingen/Sindelfingen

Marian Heinkele, der zuletzt noch einen Treffer erzielte, zählt nun zu den verletzten Spielern der BöSis. Foto: Marco Iker

Für die Verbandsliga-Handballer der HSG Böblingen/Sindelfingen gibt es vor dem anstehenden Duell bei Tabellennachbar TV Spaichingen schlechte Nachrichten. So ist die Lage.

Bei den Handballern der HSG Böblingen/Sindelfingen ist der Druck in der Verbandsliga durch die Heimniederlage gegen HB Ludwigsburg deutlich gestiegen. Am Samstag (20 Uhr) sollten beim Tabellennachbarn TV Spaichingen nun Punkte her. Ansonsten zieht der Gegner vorbei.

 

„Wir hätten das Spiel nicht verlieren dürfen“, sagt Marco Cece auch eine Woche nach nach dem 29:30. Trotzdem bringt es aus der Sicht der Trainer nichts, sich zu lange damit aufzuhalten. „Wir haben es analysiert. Jetzt müssen wir nach vorne schauen.“

Denn abgesehen von der schlechten Wurfquote war es eigentlich genau das Spiel, das die BöSis in dieser Saison zeigen wollen. Mit viel Tempo, sodass der Gegner nicht ins Positionsspiel kommt. Dadurch sind unter dem Strich 60 Angriffe, die in einem Abschluss endeten, herausgekommen. „Doch, wenn man so viele davon liegenlässt, wird es halt schwer zu gewinnen“, weiß Cece. „Vor allem, wenn man hinten auch so viele Dinger fängt, wie wir es aktuell tun.“

Um mehr Stabilität in die Abwehr zu bringen, bräuchte es vor allem mehr Zeit zum Trainieren. „Zeit, die wir aktuell nicht haben, da es in der größeren Staffel keine Pausen gibt.“

Die Mannschaft bleibt in dieser Woche nicht von Hiobsbotschaften verschont. Die Verletzung, die sich Finn Spitzl am vergangenen Wochenende zugezogen hat, ist deutlich schlimmer als erwartet. Er fällt voraussichtlich bis zum Jahresende aus. Marian Heinkele muss mit einem Muskelfaserriss ebenfalls einige Wochen aussetzen.

Da auch Joshua Ruhmund noch lange fehlen wird, steht am Wochenende kein nomineller Rechtsaußen im Kader. „Wir haben Jonas Grosser da schon einmal reingeworfen“, sagt Cece, dass er das volle Vertrauen bekommt.

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