Die Verbandsliga-Handballerinnen der SG Hegensberg/Liebersbronn (Rang fünf) und der Tabellennachbar HSG Bargau/Bettringen trennten sich in der Sporthalle Römerstraße in einem bis zum Schluss spannenden sowie umkämpften Spiel 24:24 (12:12) unentschieden.
„Unsere Chancenverwertung ließ einfach zu Wünschen übrig“, monierte Heli-Coach Manfred Haase, der sich schon ein wenig ärgerte, dass gegen den Vierten Bargau/Bettringen lediglich ein Remis heraussprang. Denn die Berghandballerinnen kamen gut in die Partie und gingen, nach einem anfangs offenen Schlagabtausch (5:5/10. Minute), kurze Zeit später mit 6:5 durch Heli-Spielerin Inge Solimando, die in der Partie sieben Treffer erzielte, in Front. „Wir haben dann unsere Führung weiter ausgebaut und lagen nach 17 Minuten mit 10:5 vorne. Dann haben wir aber eben etliche Möglichkeiten liegen lassen“, resümierte Haase. So kam die HSG zurück in die Partie und egalisierte fünf Minuten später das Ergebnis (10:10). Bis zur Pause blieb die Begegnung ausgeglichen, sodass beide Teams mit einem 12:12 in die Kabinen gingen. Auch in der zweiten Hälfte folgte dasselbe Bild. Es ging hin und her, wobei die Heli-Handballerinnen in der 40. Minute eine Zwei-Tore-Führung durch die Treffer von Fabienne Fischer sowie erneut Solimando herstellten (18:16). „Es war ärgerlich, da wir bis zur 50. Minute dann immer geführt hatten, aber die letzten zehn Minuten nicht mehr ganz so viel Spielfreude versprühten“, sagte Haase. Schlussendlich traf zwar Heli-Handballerin Sina Stumpp zum 24:23, im Gegenzug erzielte HSG-Spielerin Anna-Maria Häberle jedoch den 24:24-Endstand. „Es war am Ende dann wohl doch ein gerechtes Unentschieden“, fasste Haase die Partie kurz und knapp zusammen.
SG Hegensberg/Liebersbronn: Balz; Hagen (1), Maier (1), Gose, Frick (2), Medinger (1), Klein (1), Leibfarth, Dobers, Fischer (3), Solimando (7), Frantz, Stumpp (7), Traub (1).