Handball Verbandsliga TSF Ditzingen sind nicht zu stoppen
Die Verbandsliga-Handballer der TSF setzen sich beim Spitzenteam TSV Bönnigheim mit 35:33 durch – und Trainer Almir Mekic zieht seinen imaginären Hut vor dem Team.
Die Verbandsliga-Handballer der TSF setzen sich beim Spitzenteam TSV Bönnigheim mit 35:33 durch – und Trainer Almir Mekic zieht seinen imaginären Hut vor dem Team.
Die TSF Ditzingen bleiben in der Verbandsliga auf dem Weg nach oben. Nach zwei Niederlagen zum Saisonstart gelang den Grün-Weißen der dritte Sieg in Folge – mit 35:33 (14:15) beim bisherigen Primus TSV Bönnigheim. „Ich kann nur den Hut davor ziehen, wie die Mannschaft in Abwehr und Angriff gekämpft hat“, lobte Trainer Almir Mekic seine Mannen.
Personell waren die Bedingungen vor der Partie nicht optimal, neben den beruflich verhinderten Lucas Breitner und Stefan Kienle musste Coach Mekic kurzfristig auch auf Yannik Ruffner verzichten, bei dem sich beim Aufwärmen Schmerzen im Ellenbogen bemerkbar machten. Dennoch kamen die Gäste gut in die Partie und lagen bis zum 6:5 (9.) stets in Führung. Jaron May brachte Bönnigheim zwar nach vorne (7:6/11.), doch Ditzingen zog mit einem 4:0-Lauf auf 10:7 weg.
Die Führung hielt bis zur 23. Minute, dann drehten die Gastgeber die Partie mit drei Treffern in Folge zum 14:12 und nahmen einen knappen 15:14-Vorsprung mit in die Halbzeit. „Es war ein intensives Spiel, das stets hin und her gegangen ist“, kommentierte Mekic die erste Hälfte. In den zweiten Durchgang gingen die Ditzinger mit dem Handicap, dass Nick Bohnen schon zwei Zeitstrafen auf dem Zettel hatte und fortan nur noch im Angriff eingesetzt wurde.
Ditzingen kam hellwach aus der Kabine, machte innerhalb von sechs Minuten aus dem 14:15 eine 19:16-Führung und lag in der Folge meist vorn. Yannik Hüther verwandelte nicht nur sieben Strafwürfe sicher, sondern setzte auch immer wieder seine Mitspieler in Szene – insbesondere Kreisläufer Bohnen, der neun Tore warf. Aber auch die Neuzugänge Hannes Träger und Tim Steckroth zeigten eine starke Leistung. In der Abwehr organisierte Julian Schwab umsichtig – auch, als die TSF Bönnigheims Shooter Jonas May in Manndeckung nahmen.
Erst beim 26:26 (49.) kam der TSV zum Ausgleich, was Ditzingen jedoch umgehend mit drei Treffern in Folge zum 29:26 beantwortete. Verlassen konnten sich die Grün-Weißen auch auf Torhüter Antonio Glumac, der wichtige Bälle hielt. Zweimal kam Bönnigheim noch auf einen Treffer heran, zuletzt fünf Sekunden vor Schluss – doch die TSF brachten die Begegnung nervenstark zu Ende. „Das Team hat Charakter gezeigt und ist über Grenzen gegangen“, meinte Coach Mekic, um hinzuzufügen: „Das schwerste Spiel ist immer das nächste“. Dann geht es am Freitag in Ditzingen gegen den neuen Spitzenreiter Handball Bottwar SG. TSF Ditzingen: Glumac, Biehl; Hüther (10/7), Bohnen (9), Träger (7), Steckroth (4), Graykowski (2), Ruoff (1), Schwab (1), Bauer (1), Hecht, Züfle, Osburg, Bemsel.