Mit 17 Spielerinnen geht Frauenhandball-Bundestrainer Markus Gaugisch in die am 26. November beginnende Heim-WM, in der es nicht nur um Siege geht. Wir präsentieren den Kader.

Am 26. November um 18 Uhr geht es los: Mit dem Eröffnungsspiel Deutschland gegen Island startet die Handball-WM der Frauen in der Stuttgarter Porsche-Arena. Die gemeinsam mit den Niederlanden ausgerichteten Titelkämpfe sollen bis zum Finale am 14. Dezember in Rotterdam mehr als ein sportliches Highlight werden. Wenn die Handballerinnen auf der Platte stehen, soll es nicht nur um Siege gehen – sondern auch um Zeichen: „Hands up for more!“ heißt das Motto der kommenden WM.

 

Es ist eine Bewegung, die dem Frauenhandball in Deutschland eine neue Stimme gibt. Sie steht für Aufmerksamkeit, Gleichberechtigung und Respekt. Der Plan des Deutschen Handballbundes (DHB): langfristige Impulse setzen, um die Strukturen vor allem für weibliche Spielerinnen zu verbessern. „Wir schaffen gezielt Plattformen für Frauen im Ehrenamt, in Gremien, im Präsidium, in den Vereinen, wir wollen zeigen, was Frauen im Handball leisten können“, sagt Projektleiterin Saskia Lang, früher selbst Nationalspielerin.

Jolina Huhnstock, Alexia Hauf, Nieke Kühne, Nina Engel (v.li.): die eher junge Garde im DHB-Team. Foto: IMAGO/wolf-sportfoto

Letztendlich kommt es aber wie immer im Leistungssport vor allem auf die Ergebnisse an, die die Zukunft der Sportart wesentlich beeinflussen. Von daher stehen die 17 Spielerinnen, die Bundestrainer Markus Gaugisch nominiert hat, gerade vor eigenem Publikum auch gehörig unter Druck.

Die Mischung im Kader jedenfalls stimmt. Erfahrenen Kräften wie Kapitänin Antje Döll (37) sowie den Rückraumspielerinnen Alina Grijseels (29), Emily Vogel (27) und vor allem Xenia Smits (31) stehen junge Kräfte wie Nieke Kühne, Viola Leuchter (beide 21) oder Nina Engel (22) gegenüber.

Wir präsentieren den kompletten Kader. Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie!

Heim-WM 2025

Spielplan
Deutschland spielt in der Vorrunde in der Stuttgarter Porsche-Arena gegen Island (26. November), Uruguay (28. November) und Serbien (30. November, alle 18 Uhr). Außerdem spielen in Stuttgart Serbien – Uruguay (26. November, 20.30 Uhr), Island – Serbien (28. November, 20.30 Uhr) und Island – Uruguay (30. November, 15.30 Uhr). Die ersten drei qualifizieren sich für die Hauptrunde, die am 2., 3. und 6. Dezember in der Dortmunder Westfalenhalle ausgetragen wird. Das Viertelfinale geht am 9. Dezember in Dortmund über die Bühne. Das Halbfinale (12. Dezember) sowie das Spiel um Platz drei und das Finale (jeweils 14. Dezember) in der Rotterdamer Ahoy Arena.

Stuttgart
Neben den Spielen der deutschen Vorrundengruppe C finden auch die Partien der Gruppe G in der Stuttgarter Porsche-Arena statt. Am 27. November Brasilien – Kuba (18 Uhr) und Schweden – Tschechien (20.30 Uhr), am 29. November Brasilien – Tschechien (18 Uhr) und Kuba – Schweden (20.30 Uhr) und am 1. Dezember Tschechien – Kuba (18 Uhr) und Schweden – Brasilien (20.30 Uhr). Weitere Infos und Tickets: www.worldhandball25.com (jüf)