Handballer verlieren 35:37 Nichts geht mehr: TSF Ditzingen brauchen dringend die Winterpause

Nur vier Siege in der Vorrunde: Die TSF Ditzingen mit Yannik Rufner (re.) blieben hinter den Erwartungen zurück. Foto: Andreas Gorr

Das Team von Trainer Dennis Zwicker geht mit einer 35:37-Niederlage gegen die TG Schömberg in die Winterpause. TSF holen nur drei Zähler aus den letzten acht Begegnungen.

Trainer Dennis Zwicker ist heilfroh, dass die Winterpause ansteht. „Es tut uns gut, den Kopf frei zu kriegen und nicht an Handball zu denken“, meinte der Coach nach dem 35:37 der TSF Ditzingen gegen die TG Schömberg, nach der die Grün-Weißen die Vorrunde mit nur vier Siegen aus auf dem zehnten Rang abschließen. Aus den letzten acht Begegnungen holten die Ditzinger lediglich drei Zähler und unterlagen nun zum vierten Mal knapp mit zwei Toren Differenz.

 

Dass auch das letzte Spiel vor der Winterpause mit einer Niederlage endete, hängt nach Zwickers Ansicht auch mit der Stärke des Gegners zusammen: „Schömberg hat sehr viel Verletzungspech gehabt. Sie haben in der vergangenen Saison in der Aufstiegsrelegation gespielt und den besten Halbrechten der Liga in ihren Reihen“, erklärte der TSF-Coach. Der sprunggewaltige Collin Händel war von der TSF-Abwehr über 60 Minuten nicht in den Griff zu kriegen und erzielte zwölf Treffer. „Gegen ihn sind wir in der Abwehr oft zu spät rausgetreten“, monierte Zwicker.

Trainer Dennis Zwicker ärgerte sich über die zahlreichen Gegentreffer. Foto: Andreas Gorr

Dennoch war es zum wiederholten Male fehlendes Spielglück, das einem Erfolg im Weg stand: In der Schlussphase landeten zwei Würfe der Gastgeber auf das leere Tor nicht in den Maschen. Diese Möglichkeiten ergaben sich, da die Gäste vor allem in der zweiten Hälfte auch ohne Unterzahl oft zu diesem taktischen Kniff griffen. Die Grün-Weißen liefen über weite Strecken der Partie einem Rückstand hinterher, nur beim 31:30 (51.) durch Nick Bohnen schien die Partie auf Ditzingens Seite kippen zu können.

Zwicker: 37 Gegentore sind zu viel

„37 Gegentore sind zu viel. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir zur Halbzeit schon mal 21 Gegentore hatten“, meinte Zwicker. In der Abwehr sei man häufig zu passiv gewesen oder habe zu spät Zugriff bekommen. Im Angriff habe der Rückraum zu wenig Torgefahr entwickelt. Lediglich über die Außenpositionen trafen die Ditzinger hochprozentig. Florian Ruoff (9 Tore) und Finn Graykowski (6) waren am treffsichersten. „Dieses Spiel passt zur Hinrunde“, meinte Zwicker, fand aber auch noch einen positiven Aspekt: „Anders als bei der knappen Niederlage in Böblingen war es diesmal keine Frage der Kraft, sondern einfach des Spielglücks.“ TSF Ditzingen: Duck, Thomitzni – Ruoff (9), Graykowski (6), Hüther (6/4), Steckroth (5), Hölzel (3), Bohnen (2), Ruffner (2), Bartels (1), Tran (1), L. Heer, Kienle, Siegmund, J. Heer.

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