Hannover 96 Bundesliga-Absteiger trennt sich von Sportdirektor Jan Schlaudraff

Von red/dpa 

Fußball-Zweitligist und VfB-Konkurrent Hannover 96 hat sich mit sofortiger Wirkung von Sportdirektor Jan Schlaudraff getrennt. Er hatte das Amt erst im Sommer nach dem Abstieg aus Liga eins übernommen.

Jan Schlaudraff ist sein Amt bei Hannover 96 los. Foto: dpa/Peter Steffen
Jan Schlaudraff ist sein Amt bei Hannover 96 los. Foto: dpa/Peter Steffen

Hannover - Bundesliga-Absteiger Hannover 96 hat sich mit sofortiger Wirkung von seinem Sportdirektor Jan Schlaudraff getrennt. Hauptgrund für die Freistellung des früheren Nationalspielers seien „unterschiedlichen Auffassungen über die zentralen Entscheidungen für die Zukunft von Hannover 96“, teilte der Verein am Donnerstag mit.

Der 36 Jahre alte Schlaudraff hatte den Job erst im Sommer nach dem Abstieg in die 2. Fußball-Bundesliga übernommen. Noch pikanter ist die Nachfolgeregelung, denn zumindest kommissarisch übernimmt der Österreicher Gerhard Zuber die sportliche Leitung. Mit ihm hatten sich die 96er noch am Mittwoch vor dem Arbeitsgericht gestritten.

Der 44 Jahre alte Zuber ist die langjährige rechte Hand des früheren Hannover-Managers Horst Heldt. Während sich der Verein 2019 von dem mittlerweile zum 1. FC Köln gewechselten Heldt trennte, wurde Zuber ohne Vertragsauflösung kaltgestellt. Dagegen klagte er vor dem Arbeitsgericht und bekam am Mittwoch zugesprochen, dass sein Vertrag unbefristet gültig ist. „Unabhängig von arbeitsgerichtlich zu klärenden Rechtsfragen genießt Gerhard Zuber das volle Vertrauen der Geschäftsführung“, heißt es in der 96-Mitteilung.