Hannover 96 gegen Eintracht Braunschweig Polizei setzt mehr als 200 Fußball-Fans fest

Von red/sid 

Fußballzweitligist Hannover 96 traf auf Eintracht Braunschweig – und schon vor dem Derby gab es Auseinandersetzungen zwischen den Fans.

Polizisten begleiten den Fanzug von Hannover 96 zum Stadion. Foto: dpa 8 Bilder
Polizisten begleiten den Fanzug von Hannover 96 zum Stadion. Foto: dpa

Hannover - Vor dem brisanten Niedersachsen-Derby zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig hat die Polizei mehr als 200 Braunschweiger Anhänger festgesetzt. Sie hatten nach Polizeiangaben versucht, sich unkontrolliert Zugang zur HDI-Arena zu verschaffen und wurden in Gewahrsam genommen. Sie dürften das Spiel nicht mehr sehen, sagte eine Polizeisprecherin am Samstag.

Vor dem Anpfiff des Derbys ist es bereits zu ersten Auseinandersetzungen gekommen. Nach Angaben der Polizei hatten sich Gäste-Fans im Bereich Süd/Südwest unkontrolliert Zugang zur HDI-Arena verschafft. Die Polizei habe die Lage unter Kontrolle. Um die rivalisierenden Fan-Gruppen beim Niedersachsenderby zu trennen und eine Pufferzone einzurichten, war die Kapazität des Stadions um 6300 Plätze reduziert worden.

Unter dem Eindruck des Sprengstoff-Anschlags von Dortmund sind im ausverkauften Stadion zudem keine Rucksäcke und größeren Taschen erlaubt, zugelassen ist Handgepäck bis zu einer Größe von maximal DIN A4. Die Polizei-Präsenz wurde erhöht.