Hasenpest im Rems-Murr-Kreis Landratsamt rät zu Vorsicht

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Zwischen Schorndorf und Berglen wurde ein schwer kranker Hase entdeckt – wie sich herausstellte, litt er an Tularämie. Was Spaziergänger und Hundebesitzer jetzt beachten sollten:

Wildlebende Tiere – ob lebendig oder tot – sollte man nicht streicheln. Foto: dpa/Julian Stratenschulte
Wildlebende Tiere – ob lebendig oder tot – sollte man nicht streicheln. Foto: dpa/Julian Stratenschulte

Rems-Murr-Kreis - Nach einem erneuten Fall von Hasenpest warnt das Landratsamt des Rems-Murr-Kreises davor, Hasen und andere wild lebende Nagetiere anzufassen oder zu streicheln. Anlass der Mitteilung: auf einer Obstwiese zwischen Schorndorf und Berglen ist ein schwer kranker Feldhase gefunden worden. Ein Test ergab Tularämie, auch als Hasenpest bekannt.

Auch Menschen können sich mit der Hasenpest anstecken

Diese bakterielle Infektion endet für Hasen und andere Nager meist tödlich. Auch Menschen können sich infizieren – vor allem bei Kontakt zu toten Tieren. Bei ihnen kann die Krankheit aber mit Antibiotikum behandelt werden.

Die Behörden bitten darum, tot aufgefundene Tiere unter Angabe des genauen Fundorts beim Kreisjagdamt (Telefon 0 71 91/8 95 43 69 oder beim örtlichen Polizeirevier zu melden.