Emmerich erhält Preis in Laupheim

Am Mittwoch schloss sich nun der Kreis der beiden großen cineastischen Schwaben, Emmerich stand in der Ausstellung vor Laemmles Oscar und verriet ein kleines Geheimnis: „Auf das Drehbuch zu meinen ersten Film ,Joey’ habe ich vorne drauf geschrieben. Gewidmet Carl Laemmle aus Laupheim bei Ulm.“ Dabei war Laemmle schon fast 40 Jahre tot, als sich Emmerich 1977 in München an der Hochschule für Film und Fernsehen einschrieb. Eines hat sich über die ganzen Jahre nicht verändert. „Film ist chaotisch“, sagt Emmerich „und wir Schwaben haben das im Griff.“ Am kommenden Samstag werden sich die beiden wieder begegnen. Roland Emmerich bekommt in Laupheim den zum ersten Mal verliehenen und mit 40000 Euro dotierten Carl-Laemmle-Preis für das Lebenswerk des Stuttgarter Filmemachers, der sich im Übrigen immer noch als „Deutscher und Schwabe“ fühlt. „Ich finde es gut, dass auch mal Produzenten geehrt werden“, sagt Emmerich, „und dass der Preis nach Carl Laemmle benannt ist.“