Hausbesetzungen in Tübingen, Freiburg und Reutlingen Rechtsbruch mit ein bisschen politischem Rückhalt

Von red/dpa 

Hausbesetzungen sind illegal - und nach wie vor praktiziertes Protestmittel. Angesichts gravierender Wohnungsnot reagieren die Kommunen mitunter eher verständnisvoll als rigide, wie ein Fall aus Tübingen zeigt.

Seit 1998 passiert in dem besetzen Gebäude in Tübingen nichts mehr. Foto: Christine Keck
Seit 1998 passiert in dem besetzen Gebäude in Tübingen nichts mehr. Foto: Christine Keck

Tübingen - Montag: Yoga. Dienstag: Rebellisches Singen mit Liedern aus der Arbeiterbewegung. Mittwoch: Doppelkopf-Stammtisch. Donnerstag: T-Shirts batiken. Freitag: Akustikkonzert. Samstag: Brunch. Sonntag: Zeichenkurs. Was nach dem Veranstaltungskalender eines soziokulturellen Zentrums klingt, ist das Abendprogramm in einem verschlissenen Haus in Tübingen. Seit Juli halten es Mitglieder der linken Szene besetzt.

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