Hausverbot aufgehoben AfD-Mann Höcke darf in Geislingen reden
Der umstrittene AfD-Wahlkämpfer Björn Höcke darf bei einer Wahlkampfveranstaltung in Geislingen auftreten. Kurz vor Beginn der Veranstaltung hat das Stuttgarter Verwaltungsgericht ein Hausverbot aufgehoben, das der Geislinger Oberbürgermeister kurzfristig erteilt hatte.
Geislingen - Als Björn Höcke gegen 19.30 Uhr mit halbstündiger Verspätung endlich den Geislinger Kapellmühlsaal betreten hat, sind die meisten Demonstranten schon der Kälte entflohen gewesen. 250Männer und Frauen hatte ein buntes Bündnis innerhalb von zwei Tagen auf die Straße gebracht, um deutlich zu machen, dass Geislingen „kein Bock auf Nazis“ habe. Für einen solchen halten sie den Thüringer Landeschef der AfD nämlich, der mit seinen Äußerungen über die Gebärfreudigkeit von Afrikanern immer wieder unter Rassismusverdacht steht. „Wir wollen Haltung zeigen“, rief Gerhard Wick vom Naturfreundehaus den Demonstranten zu. Höcks Ausssprüche verstießen eindeutig gegen die Menschenwürde.

