Heidengraben Aufbruchstimmung auf der Berghalbinsel

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Vision
Die zweitägige Fachtagung hat neben der Vorstellung schon bestehender keltischen Museen und ihrer pädagogischen Konzepte vor allem das touristische Potenzial der Region auf der Vorderen Alb beleuchtet. Das erklärte Ziel ist es, „den Heidengraben auf der touristischen Landkarte sichtbar zu machen“. Der von Jürgen Steiner vom Schwäbische Alb Tourismusverband Urach formulierten Absicht wollen die Gemeinden Grabenstetten, Hülben und Erkenbrechtsweiler mit dem Bau eines Heidengrabenzentrum am Burrenhof Taten folgen lassen – „sofern wir dabei auf den Rückhalt der Bürger bauen können“, wie Roman Weiß, der Bürgermeister von Erkenbrechtsweiler einschränkt.

Kolloquium
Schon ein Blick auf die Veranstalterliste des Kolloquiums „Befund – Rekonstruktion – Touristische Nutzung“ zeigt, welcher Stellenwert dem Thema mittlerweile in Fachkreisen eingeräumt wird. Vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidiums Stuttgart und dem Verein Fakt über die Universität Tübingen bis hin zur Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern und dem Verein Keltenwelten – Keltische Stätten in Deutschland war in Grabenstetten alles vertreten, was in der Keltenszene Rang und Namen hat.