Heilbronner Straße in Stuttgart Nachts Bauarbeiten für Stuttgart 21

Von dud 

Es muss möglichst schnell gehen bei Stuttgart 21: Deshalb wird in dieser Woche nachts auf dem Baufeld an der Heilbronner Straße gearbeitet.

Bauarbeiten der Bahn in der Stuttgarter Innenstadt für S 21 Foto: Lichtgut/Max Kovalenko
Bauarbeiten der Bahn in der Stuttgarter Innenstadt für S 21 Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Stuttgart - Die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH hat am Nordkopf des künftigen Stuttgarter Hauptbahnhofs mit den Arbeiten am nächsten Bauabschnitt begonnen. Dazu werden nach Vorarbeiten in der vergangenen Woche nun vom Dienstag, 18. April, bis Freitag, 21. April, im sogenannten Mittelbaufeld – das ist der Bereich zwischen den stadtein- und stadtauswärtigen Richtungsfahrbahnen der Heilbronner Straße – mit Bohrpfählen und Trägern der Verbau hergestellt, um danach die Baugrube ausheben zu können. An den Osterfeiertagen waren die Arbeiten laut Bahn unterbrochen.

Arbeiten nur nachts

In Abstimmung mit der Stadt finden die Arbeiten in der Woche nach Ostern nur am Abend und in der Nacht jeweils zwischen 21 und 5 Uhr statt. Nachts fällt auf der Heilbronner Straße stadteinwärts eine von zwei Spuren weg, um einen ausreichenden Sicherheitsabstand der Bohrarbeiten zum Autoverkehr zu haben. Die Bahn sei bestrebt, „bei Nacht die Lärmemissionen möglichst gering zu halten“, erklärt ein Sprecher der S-21-Projektgesellschaft. Deshalb werde ein Drehbohrgerät mit aufgesetztem Schalldämpfer eingesetzt und das akustische Warnsignal ausgeschaltet.

Anfang Februar wurde in diesem Bereich eine Behelfsbrücke mit drei Spuren für den Stadtauswärtsverkehr in Betrieb genommen. Das dadurch entstandene Mittelbaufeld ermöglicht der Bahn, die Bauarbeiten am Nordkopf des neuen Bahnhofs um zwölf Monate zu beschleunigen.

144 Kommentare Kommentar schreiben

Ausreden, Ausreden, Ausreden....: Fakt ist, wie die Gegner so gerne sagen, dass der Nesenbachdüker im Bau ist, was man auf einer webcam sogar vom fernen Polen aus verfolgen kann. Egal was im Kontextblättle (der "Bild" für S21-Gegner) steht.

"jaja, der Leger hat gesagt" , wenn ich richtig informiert bin, ist Herr M. Leger nicht irgend jemand sondern Geschäftsführer der DB Projekt Stuttgart–Ulm und damit verantwortlich Stuttgart 21. Also sollte Herr Leger doch eigentlich informiert sein und wissen was beim Eisenbahnprojekt Stuttgart 21 Sache ist, oder sehe ich dies falsch? - Dann darf man sich doch Fragen, warum Aussagen von ihm bzgl. Stuttgart 21 teilweise nicht einmal eine Gültigkeit von einem halben Jahr haben. Kennt er sich in seinem Projekt nicht aus? Oder hat er falsche Informationen bekommen und einfach weitergegeben? Und was ist mit anderen Aussagen von ihm bezüglich Stuttgart 21, welche zum Beispiel aus Zeitgründen noch gar nicht eintreten konnten, stimmen diese nun, oder besteht dort auch die Möglichkeit, dass diese Aussagen falsch sein werden? --- Ich habe nicht behauptet, dass der Nesenbachdüker nicht gebaut werden kann, ich habe auch nicht behauptet, dass die Kelchstütze nicht gebaut werden kann - aber bei der Kelchstütze habe ich mir erlaubt den oben genannten S21-Geschäftsführer zu zitiert, welcher diese Ereignis schon für Frühjahr 2016 angekündigt hatte. ---- Es geht nicht um das ob, sondern es geht darum, dass Aussagen von S21-Verantwortlichen (nicht nur Leger) bezüglich S21 einfach zu häufig nicht sehr lange halten, bevor sie von der Realität eingeholt werden. Und dies zu ignorieren zeugt auch nicht von Verantwortung. --- Übrigens, woran erkennt man dann im Gegenzug Aussagen von S21-Verantwortlichen, welche auch noch in einem, zwei, drei Jahren, bis zur möglichen Fertigstellung von S21, haltbar sein werden?

jaja, der Leger hat gesagt und im Kontextblättle steht aber...: ist doch vollkommen wurscht, den Käs liest doch eh niemand. Tatsache ist, dass der Nesenbachdüker entgegen den Behauptungen der Gegner im Bau ist. Dass die Kelchstützen entgegen den Behauptungen der Gegner gebaut werden, dass entgegen der Behauptungen der Gegner die webcam mitnichten den Cannstatter Düker sondern den Bau des Nesenbachdükers zeigt. usw. usf. Warum kann man das denn nicht einfach zugeben und macht mit den Kindereien weiter? Was ist der Grund dafür: Reine Ignoranz, Verleugnung oder nur politische Verblendung?

: Mal abgesehen davon: Daß Sie hier in der STZ wohl den Befürworter-TDD ( Troll-Dauerdienst ) vom langjährig tätigen P.P. übernommen haben ,um vor Redaktionsschluß garantiert den obersten Platz der veröffentlichten Posts z ergattern, beweisen Sie hiermit, daß Sie nicht nur keine eigenständigen, neuen Argumente liefern können, sondern auch wiederholt Plagiate benutzen müssen („Reine Ignoranz, Verleugnung oder nur politische Verblendung?“ ). Wenn Kontextartikel von Ihnen nicht gelesen, sondern nur kommentiert werden, wundert mich nicht nur das unterirdische Niveau die dortigen Kommentare von Ihnen , Herr Jupp , sondern auch die Gebetsmühle vom Bau einer Bauvorbereitung zu einem Hauptabwassersammler größter Bedeutung in über 20 m Tiefe. DESHALB- für Sie gelesen - auszugs weise : „ DB-Projekt-Pressesprecher Michael Deufel:“.. Die Abschnitte mit Unterwasserbeton beginnen erst im Zuge der Verkehrsstufe 3 der Schillerstraßenquerung und sind abhängig vom Fortschritt der Arbeiten der Stuttgarter Straßenbahnen AG."( Zitat Deufel Ende ) … Dort, wo das Düker-Oberhaupt hin soll, verkehrt derzeit also noch die Stadtbahn. Erst wenn die Verbindung zum Hauptbahnhof unterbrochen wird, also nicht vor Dezember, können die Röhren entfernt werden und danach die Bauarbeiten am Oberhaupt beginnen…Allerdings muss der Nesenbachdüker – wie alle weiteren Düker auch – vollständig fertig sein, bevor in den Baufeldern 19 und 20, wo er verläuft, auch nur die Grundplatte des neuen Bahnhofs betoniert werden kann. Er muss nicht nur fertig, sondern in Betrieb sein, bevor der bestehende Nesenbachkanal entfernt werden kann. Und erst wenn der fort ist, kann an seiner Stelle die Grundplatte betoniert werden. Auf die Frage, wann denn das Wasser des Nesenbachkanals auf den Düker umgelenkt wird, antwortet Deufel nun: "Unter dem Ansatz der derzeitigen Terminpläne der Stuttgarter Straßenbahnen AG und der DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH wird der neue Düker Nesenbach 2020 in Betrieb genommen." Dann erst kann also der bestehende Nesenbachkanal weg, dann die Grundplatte betoniert und schließlich der Rohbau in Angriff genommen werden.“( Zitat Ende kontext-wochenzeitung ,HEISENBUETTEL, Dietrich, 05.04.17 )

Zum Nesenbachdüker: https://www.kontextwochenzeitung.de/politik/314/tief-unten-4288.html - ich weiß auch, dass diese Zeitung nicht den Ansprüchen der S21-Befürworter erfüllt, pro S21 zu sein, aber der Inhalt des Artikels beschreibt den nötigen Bauablauf, und wie ich finde, ohne zu viel Polemik.

netter artikel: an einigen stellen falsch, aber nett. aber am nettesten ist der kommentar des herrn wrobel, der mich persönlich benennt, obwohl ich noch nie bei der kontext einen kommentar abgegeben habe. muss der mensch es nötig haben sein unterentwickeltes selbstbewusstsein zur schau zu stellen.

Ist das mal wieder das Niveau einer deutschen Diplom-Ingenieurin(FH), welche einfach behauptet "an einigen stellen falsch" ohne zu sagen WO bzw. zu belegen warum. Können Sie es wirklich nicht besser bzw. vor allem KONKRETER? ---- Und dann schrieben Sie weiter unten: "ich bin wirklich gespannt was als nächstes kommt: erst war es die bodenplatte ..., jetzt ist es die kelchstütze. ..". Und meine Antwort darauf war: "ich weiß doch nicht was die DB AG bei Stuttgart 21 als nächstes NICHT gebacken bekommt. Es bin doch nicht ich, der die Themen vorgibt, sondern die S21-Verantwortlichen. Ich erlaube mir nur, diese S21-Verantwortlichen beim Wort zu nehmen. Es war doch nicht ich, der am 04.04.2015 behauptet hat, dass die erste Kelchstütze im Frühjahr 2016 zu sehen sei? Oder? --- Frau Diplom-Ingenieurin(FH), wenn ich aber den Aussagen von S21-Verantwortlichen bei den Terminen, Kosten, ... nicht vertrauen kann, da sie sich meist als falsch herausgestellt habe, was sind dann deren Aussagen zu anderen Bereichen von S21 noch wert? Seien Sie doch mal ehrlich. Oder haben Sie ein sequentielles Vertrauen zu den S21-Verantwortlichen welches besagt, dass alles richtig ist, solange es sich nicht als falsch herausgestellt hat? Beim Brandschutz, bei der Leistung, bei der Entfluchtung, beim Gleisabbau, ... vertraue ich weiter, bei den Kosten, beim Termin, ... ist es mir egal? Frau Diplom-Ingenieurin (FH), oder wie muss ich mir das vorstellen?".

ja: ich habe die punkte nicht genannt. mir ging es auch eher um den kommentar des herrn wrobel/jakob/unternehmer gegen s21/noch ein paar nicks. außerdem habe ich keine lust mit dem herrn aus polen wieder das -1-, -2-, -a-, -b- spielchen zu machen.

Frau Theissen, es ging mir aber um den Artikel und nicht um irgendwelche Kommentare dort. Und Sie haben ganz konkret geschrieben: "netter artikel: an einigen stellen falsch, aber nett." - Und dies ist KEINE Meinung sondern eine ganz konkrete Aussage von Ihnen. Und von daher möchte ich Sie nochmals darum bitten, eine ganz konkrete Antwort darauf zu geben, was "an einigen stellen falsch" sei.

Oha : Vorsicht , Selbstenttarnung !! SIE sind also FRIEDER MAIER ! Von Ihnen, Frau Theissen , war in meinem Post doch gar nicht die Rede. Der Rest : Angebliche Fehler argumentativ nicht erörtert und die üblichen Spekulationen / vorwissenschaftlichen Verdachtsdiagnosen / hilflosen Rundumschläge, die mangels Bezug und wegen Faktenfreiheit nicht kommentiert werden müssen.

schwurbeln sie noch: oder lügen sie schon? natürlich haben sie mich benannt

Ein Qualitätskommentar einer Diplom-Ingenieurin (FH). Mir wäre Ihre Antwort peinlich. Wobei ich das von Herrn Jakob auch nicht so toll finde. ----- Auf der anderen Seite warte ich immer noch vergeblich auf die Stellen welche Ihrer Meinung nach falsch sind. Kommt da noch was oder übersteigt dies Ihr Können als Diplom-Ingenieurin (FH)?

Zusammenfassung: Des Nesenbachdüker-Mysteriums. Herr Renz behauptete vom Nesenbachdüker gäbe es "keine Spur". Selbst mit der Nase auf diverse links gestoßen die den Düker im Bau zeigen, kommt von den Gegnern keinerlei Einsicht, sondern lediglich Realitätsverleugnung at its best. Der eine schweigt, der nächste schwurbelt sich drumherum wie es schöner nicht geht, der Dritte stellt sich dumm "ist der Düker schon fertig?" Dabei wärs doch so einfach: Hinschauen und zugeben, dass das Dings gebaut wird, was ist denn schon dabei? Und wir alle müssten keine Zeit mit derartigen Kindereien vergeuden.

Artikel kommentieren

Melden Sie sich jetzt an!
Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben. Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt.

Liebe Nutzer des Kommentar-Bereichs,
zum 15. Dezember 2017 werden wir den Kommentar-Bereich in unserem Angebots einstellen. Auf unserer Facebook-Seite www.facebook.com/stuttgarterzeitung/ können Sie weiterhin Artikel kommentieren und sich mit anderen Usern austauschen.
Vielen Dank für Ihr Verständnis
Ihre Redaktion

Artikel kommentieren

Dieser Artikel kann nur werktags kommentiert werden.
Kommentarregeln