Heimat der jungen Kunst Milla bleibt Chef der Kunststiftung

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Auch Heinrich Steinfest ist dort groß geworden: Die Kunststiftung Baden-Württemberg setzt auf nachhaltige Talentförderung. Jetzt ist der Vertrag mit dem Geschäftsführer Bernd Georg Milla bis 2025 verlängert worden.

Netzwerker für junge Kunst:   der Kulturmanager Bernd Milla Foto: Kunststiftung/Frank Kleinbach
Netzwerker für junge Kunst: der Kulturmanager Bernd Milla Foto: Kunststiftung/Frank Kleinbach

Stuttgart - Man kann es als Bestätigung seiner langjährigen Arbeit sehen: Der Vertrag von Bernd Georg Milla, der seit 2010 die Kunststiftung Baden-Württemberg leitet, ist vom Kuratorium des Hauses um weitere fünf Jahre bis 2025 verlängert worden. „Bernd Milla hat die Kunststiftung verstärkt ins kulturelle Leben der Stadt eingebunden. Unter seiner Leitung ist das Haus offen für neue Formen künstlerischen Wirkens und vorbereitet für neue Herausforderungen“, so Nils Schmid, der Vorsitzende des Kuratoriums, der für die SPD auch im Bundestag sitzt.

Aus Talenten werden Künstler

Der in Sindelfingen geborene Milla studierte Kulturwissenschaften in Lüneburg und war von 2001 bis 2006 Geschäftsführer des Deutschen Künstlerbunds. Zudem übernahm er 2004 den Kunstverein Göttingen, wo er unter anderem Christian Jankowski ausstellte. Danach übernahm er als Nachfolger der heutigen Kunststaatssekretärin Petra Olschowski die Kunststiftung in der Gerokstraße. Das Haus unterstützt jährlich zwanzig Talente aus den Sparten Bildende Kunst, Literatur, Darstellende Kunst, Musik sowie Kulturmanagement mit Stipendien und Preisen. Für die Nachhaltigkeit der Förderung stehen, um die Literatur als Beispiel zu nehmen, die ehemaligen Stipendiaten Heinrich Steinfest, Markus Orths, Annette Pehnt und Felicia Zeller.




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