Der Iran-Krieg zeigt die Abhängigkeit von fossiler Energie. In Stuttgart steigt die Nachfrage nach Energieberatung – konkrete Lösungen sind gefragt. Zum Beispiel am 18. April.
Die Signale könnten zurzeit gegenläufiger kaum sein: Ende Februar kündigte die Bundesregierung an, das Heizungsgesetz zu ändern. Den bisher bekannten Eckpunkten nach soll die Regel fallen, dass ab dem 1. Juli 2026 in Großstädte ab 100.000 Einwohnern – also auch in Stuttgart – keine rein fossilen Heizungen mehr neu eingebaut werden dürfen.
Nur kurze Zeit später führt die Blockade der Straße von Hormus vor Augen, dass die fossilen Energieträger Öl und Gas versiegen können. Das Energieberatungszentrum Stuttgart meldet, dass die Zahl der Anfragen nach Energieberatung seit Ausbruch des Krieges gegen den Iran deutlich angestiegen sei.
Zwei Orte in Stuttgart stehen auf der Liste
Eine Entscheidungshilfe beim Heizungstausch will Greenpeace Stuttgart anbieten: beim Tag des offenen Heizungskellers am Samstag, 18. April. An drei verschiedenen Orten (zweimal in Stuttgart, einmal in Gerlingen) kann man sich Wärmepumpen ansehen und vom Betreiber erklären lassen.
Solche Besichtigungen sind an diesen Orten möglich:
- Stuttgart-Süd: Luft-Wasser-Wärmepumpe und Solaranlage, Besuchszeiten: 13 bis 14 Uhr, 14 bis 15 Uhr und 15 bis 16 Uhr
- Zuffenhausen: Monoblock Heizungs-Wärmepumpe (außen) und eine davon getrennte Warmwasser-Wärmepumpe (im Keller), Haus Baujahr 1910, Besuchszeiten: 10 bis 11 Uhr, 11 bis 12 Uhr, 14 bis 15 Uhr, 15 bis 16 Uhr und 16 bis 17 Uhr
- Gerlingen: Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Photovoltaik-Anlage und Batteriespeicher, Besuchszeiten: 10 bis 11 Uhr, 11 bis 12 Uhr, 13 bis 14 Uhr und 14 bis 15 Uhr
Die genauen Adressen bekommt man, wenn man eine E-Mail an energie@stuttgart.greenpeace.de schickt. Nennen sollte man in der Anfrage den gewünschten Ort und die Uhrzeit.