Für Hausbesitzer vor dem Heizungstausch: Ob Einfamilienhaus oder Reihenmittelhaus – in Stuttgart zeigen Eigentümer, wie unterschiedliche Wärmepumpen-Lösungen funktionieren.

Klima & Nachhaltigkeit: Judith A. Sägesser (ana)

Wie sehr hört man eine Wärmepumpe? Funktioniert die Technik auch ohne Fußbodenheizung, und wie viel Platz benötigt man überhaupt für Außen- und Inneneinheit? Das sind Klassiker unter den Fragen, die sich Hausbesitzer stellen, wenn sie über den Heizungstausch nachdenken. Energieberater beantworten sie – allerdings in aller Regel in der Theorie.

 
Auch in Heizkeller können die Teilnehmer in Stuttgart dann schauen. Foto: privat

Ganz praktisch und anschaulich wird es bei einer besonderen Aktion des Energieberatungszentrums Stuttgart am Samstag, 7. März. Bei der Veranstaltung „Wärmepumpe zum Anfassen“ öffnen Privatleute aus Stuttgart, die bereits eine Wärmepumpe haben, ihre Gärten und Häuser.

Verschiedene Orte in Stuttgart können besucht werden

Mit dabei sind verschiedene Gebäudetypen – denn eines ist bei der Wärmepumpe gewiss: Der Einzelfall und die Wohnsituation ist oftmals ausschlaggebend für die Wahl der passenden Pumpe. Auf der Liste derjenigen, die mitmachen, sind Eigentümer aus Einfamilienhäusern, Doppelhaushälften und Mehrfamilienhäusern. Und als Orte sind von den Stadtbezirken verschiedene vertreten.

Neben Infos zu den gängigen Luft-Wasser-Wärmepumpen kann man dann zum Beispiel auch eine Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Erdkollektoren besichtigen. Und am 7. März erstmals dabei: Luft-Luft-Wärmepumpen, die drei Wohnungen in einem Reihenmittelhaus etagenweise beheizen.

Nähere Infos zu Orten und Zeiten findet man auf der Homepage des Energieberatungszentrums: www.ebz-stuttgart.de. Anmeldungen sind bis zum 5. März, 14 Uhr, möglich – ebenfalls über die Internetseite. Das EBZ sendet einem die genaue Adresse dann wenige Tage vor der Veranstaltung zu.