Bubikragen, Karos, Kunstpelz, klobige Stiefel: Das sind nur einige der Trends in dieser Saison. Gewöhnungsbedürftig, aber die modebewusste Frau muss ja nicht alles auf einmal anziehen.

Leben: Simone Höhn (sdr)

Stuttgart - Was trägt man im Herbst und Winter? Viel Altbewährtes aufgemotzt und neu gestylt. Von Kunstpelz über Monstertrucksohlen bis zum Brit Chic – die „alten Sachen“ trägt man mit frischer Verve und Stilbewusstsein auf – die vergangenen anderthalb Corona-Jahre waren schließlich auch modisch eine Durststrecke.

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Der vielleicht beste Beleg für das Zeitalter zwischen Lockdown und Post-Corona: den gemütlichen Hoodie möchte man am liebsten für immer tragen, das Jackett zeugt von der Wiederkehr geschäftiger Alltagsstimmung. Der New-Business-Look treibt den Stilbruch auf die Spitze und die Athleisure-Wear – die (Un-)Sitte Sportklamotten ins Büro anzuziehen – ins Abseits. Für alle, die sich nicht zwischen schick und sportlich entscheiden können. Die große Tasche fürs Laptop ist modische Pflicht.

Derbe Stiefel und Plisséerock – das ist Stilbruch

Laut der Modebibel „Vogue“ das Trenddetail der Saison. Überhaupt ausladende Krägen, in Fachkreisen „Pilgrim Collars“ genannt: Ob verspielt mit Spitze am Kleid, schnörkellos am Blazer oder wie auf dem Foto als Hingucker am verwaschenen Jeanshemd – es gibt sie auch einzeln zu kaufen und man kann damit Oberteile und Kleider aufmotzen.

Klobig, breit, monströs. Das trägt die schicke Frau von heute. Man weiß ja nie, auf was man in der Großstadt so alles tritt und trifft. Zu den Monstertruck-Sohlen einen zarten Plisséerock in Flaschengrün – so geht Stilbruch in diesem Herbst.

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Und noch eins: Hippie- und Bohokleider in gedeckten Farben gehen auch in der dunklen Jahreszeit und erinnern an laue Julinächte. Dazu einen flauschigen Poncho, oder eine Fellweste, Boots statt Sandalen und fertig ist der herbstliche Look.