Herrenberg Vermeintliches Opfer täuscht Raub auf Wanderparkplatz vor

Der Mann muss nun mit Anzeigen rechnen. (Symbolfoto) Foto: dpa/Friso Gentsch
Der Mann muss nun mit Anzeigen rechnen. (Symbolfoto) Foto: dpa/Friso Gentsch

Ein 57-Jähriger behauptet, von zwei Anhaltern in Herrenberg auf einem Parkplatz gefesselt und ausgeraubt worden zu sein. Ermittlungen der Kriminalpolizei überführen nun das vermeintliche Opfer.

Digital Unit: Matthias Kapaun (kap)

Herrenberg - Zwei Anhalter sollen einen 57-Jährigen am Sonntagabend in seinem Auto auf dem Wanderparkplatz „Schulmeisterbuche“ in Herrenberg (Kreis Böblingen) gefesselt und ausgeraubt haben. Dies behauptete zumindest das mutmaßliche Opfer (wir berichteten). Wie sich nun, während der Ermittlungen herausstellte, fingierte der 57-Jährige den Raub.

Wie die Polizei meldet, hatte der Autofahrer zunächst gegenüber den Ermittlern behauptet, dass er zwei Unbekannte am Ortsausgang von Herrenberg mitgenommen habe. Die Anhalter hätten ihn dann zum Parkplatz gelotst, ihn gefesselt und ihm anschließend sein Bargeld abgenommen.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben nun allerdings, dass die Tat vorgetäuscht war. Als Grund vermuten die Beamten private Probleme. Der 57-Jährige muss nun mit einer Anzeige wegen Vortäuschens einer Straftat rechnen.




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