Herzogin Kate Die Meisterin des modischen Déjà-vu

Ein Kleid, zwei Anlässe: Das grasgrüne Mantelkleid trug Herzogin Kate 2014 bei einem Besuch in Australien – und zwei Jahre später bei der Chelsea Flower Show. Foto: dpa 17 Bilder
Ein Kleid, zwei Anlässe: Das grasgrüne Mantelkleid trug Herzogin Kate 2014 bei einem Besuch in Australien – und zwei Jahre später bei der Chelsea Flower Show. Foto: dpa

Herzogin Meghan zeigt momentan ein Edel-Outifit nach dem anderen. Anders ihre Schwägerin Kate. Sie trägt günstige Labels und macht Moderecycling zur Tugend. Schließlich greift sie für ihre Garderobe nicht in den eigenen Geldbeutel.

Digital Unit : Theresa Schäfer (the)
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London - Drei Outfits an einem Tag –nicht nur in Dublin ließ es Meghan, die frischgebackene Herzogin von Sussex und Ehefrau von Prinz Harry, modetechnisch krachen. Die 36-Jährige gibt modisch Vollgas, trägt Edelmarken von Dior bis Prada – und keinen Look zwei Mal. Stylingexperten haben schon hochgerechnet, dass der Inhalt des herzoglichen Kleiderschranks einen Millionen-Wert haben dürfte. Schon werden Stimmen laut, Meghan verwechsle den Job einer Herzogin mit dem eines Supermodels.

Dass es auch anders gehen kann, zeigt Meghans Schwägerin, Herzogin Kate. Nicht nur trägt die künftige Königin und Mutter dreier Kinder immer wieder erschwingliche Labels wie Zara oder Topshop. Sie ist auch eine Meisterin des Moderecyclings: Das heißt, sie trägt teure Designerkleider nicht nur einmal, sondern – mit anderen Accessoires geschickt neu gestylt – immer wieder.

Für den Kleiderschrank kommt der Steuerzahler auf

Damit ist sie nicht die einzige: Outfits „recyceln“ gehört in Europas Hochadel zum guten Ton. Schließlich greifen die Königinnen, Prinzessinnen und Herzoginnen für ihre Garderobe nicht in den eigenen Geldbeutel, sondern in die der Steuerzahler. Und die jammern von Spanien bis nach Großbritannien einstimmig über die hohen Apanagen ihrer Königsfamilien.

Noch mehr Neues von den Royals

Statt zu jedem Anlass zum Couturier zu laufen, gilt es, Outfits immer wieder neu zu interpretieren. Kate, aber auch Niederlandes Königin Máxima oder Schwedens Kronprinzessin Victoria tun das mit einiger Kreativität: Ein anderer Gürtel oder ein extravaganter Hut lässt den „ollen Fummel“ vom vergangenen Jahr gleich ganz anders aussehen. Das modische Déjà-vu wird damit auch zum Statement: Seht her, wir sind wie alle anderen Frauen - auch unser Kleiderschrank ist endlich!




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