Kurz vor Heiligabend ist die Zwischenbilanz der StZ-Weihnachtsaktion „Hilfe für den Nachbarn“ sehr erfreulich. Ein Teil des Geldes wurde bereits an Bedürftige ausbezahlt.
Die Weihnachtsaktion der Stuttgarter Zeitung, „Hilfe für den Nachbarn e.V.“, kann auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auf ihre Spenderinnen und Spender zählen. Kurz vor Heiligabend waren auf dem Spendenkonto sage und schreibe gut 1,4 Millionen Euro eingegangen. „Wir freuen uns sehr über dieses überraschend starke Ergebnis und danken allen Spenderinnen und Spendern im Namen der Bedürftigen sehr herzlich“, betonte der Geschäftsführende Vorstand Michael Krickl. „Es zeigt die ungebrochene Solidarität der vielen Spenderinnen und Spender gegenüber denen, die am Rande der Gesellschaft stehen, gerade auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.“
Der Geldeingang liegt damit trotz einer um eine Woche verkürzten Schwerpunktkampagne fast auf Vorjahresniveau. „Damit war angesichts der herrschenden allgemeinen Unsicherheit nicht zu rechnen“, sagte Michael Krickl. Ein Teil des Geldes wurde noch vor Weihnachten an Bedürftige ausbezahlt.
Große Einzelspenden
Die Summe von gut 1,4 Millionen Euro speist sich aus bisher insgesamt rund 7200 Einzelspenden. Die größten Einzelbeträge kamen unter anderem von der Robert-Breuning-Stiftung in Höhe von 50.000 Euro, der Gerhard und Paul-Hermann Bauder Stiftung in Höhe von 40.000 Euro und der Helene-Pfleiderer-Stiftung in Höhe von 15.000 Euro. Auch namhafte Spenden von Unternehmen sind dabei, wie etwa von der Stuttgarter Thieme-Gruppe in Höhe von 10.000 Euro, der EnBW, dem Klett-Verlag oder Toto-Lotto. Erstaunlich sind oft auch die Zuwendungen von Einzelpersonen in Höhe von mehreren tausend Euro oder die Initiativen von Vereinen und Gruppen wie dem Bastelkreis der katholischen Kirche in Weissach, der den Erlös seines diesjährigen Adventsbasars in Höhe von 700 Euro gestiftet hat. „Wir sind sehr dankbar für diese treue Unterstützung“, sagt Michael Krickl. Neben ihm gehören dem ehrenamtlichen Vorstand die StZ-Redakteurinnen und -Redakteure Sabine Schröder, Carola Stadtmüller, Holger Gayer und Achim Wörner an.
„Hilfe für den Nachbarn“ hat im vergangenen Jahr rund 1400 Familien und Einzelpersonen in finanzieller Notlage unterstützt und zahlreiche soziale Projekte mit Schwerpunkt auf der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen gefördert. Dabei arbeitet der gemeinnützige Verein mit mehr als 80 karitativen Organisationen in Stuttgart und den umliegenden Landkreisen zusammen. Diese stellen entsprechende Anträge, über die der Vorstand des Vereins unbürokratisch, rasch und im Vier-Augen-Prinzip entscheidet.
Verein hilft seit 55 Jahren
Mehr als zwei Millionen Euro wurden auf diese Weise im zu Ende gehenden Jahr an Bedürftige für einen guten Zweck gegeben. Denn die Adventszeit ist zwar die Hauptaktionszeit von „Hilfe für den Nachbarn“, der seit 55 Jahren bestehende Verein ist aber ganzjährig aktiv und nahm so zuletzt pro Jahr insgesamt 1,8 Millionen Euro an Spenden ein. Insofern ist das Spendenkonto der StZ-Benefizaktion auch über und nach Weihnachten geöffnet.
Das Spendenkonto
Spenden
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zur Spendenaktion finden Sie unter www.stuttgarter-zeitung.de/stz-hilfe Die StZ dankt allen Spendern!
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Hilfe für den Nachbarn