Hilfe für den Nachbarn Hoffnungsanker für die Armen

Die StZ-Spendenaktion „Hilfe für den Nachbarn“ wird professioneller, am Prinzipändert sich aber nichts: Jeder gespendete Cent kommt Bedürftigen aus Stuttgart und der Region zu Gute.

Immer dann springt „Hilfe für den     Nachbarn“ ein, wenn staatliche Unterstützung versagt bleibt oder Krankenkassen notwendige Leistungen aus Spargründen nicht bewilligen. Foto: Grafik StZ
Immer dann springt „Hilfe für den Nachbarn“ ein, wenn staatliche Unterstützung versagt bleibt oder Krankenkassen notwendige Leistungen aus Spargründen nicht bewilligen. Foto: Grafik StZ

Stuttgart - Was 1970 mit einer Sammlung gebrauchter Spielzeuge begann, ist zu einer der größten Benefizaktionen in der Stadt Stuttgart und der gesamten Region geworden: „Hilfe für den Nachbarn“, die Weihnachtsaktion der Stuttgarter Zeitung. Rund 1,3 Millionen Euro haben die Leserinnen und Leser zuletzt Jahr für Jahr gegeben – eine stattliche Summe, mit welcher der gemeinnützige StZ-Verein per anno rund 2000 notleidende Familien im Ballungsraum am Neckar und Projekte wie „Frühstück für Kinder“ unterstützt.

Um den Anforderungen an eine moderne Stiftung und der Verantwortung für den treuhänderischen Umgang mit dem Geld der StZ-Leser gerecht zu werden, hat sich die „Hilfe für den Nachbarn“ zunehmend professionalisiert. Künftig gibt es mit Sybille Neth sogar eine hauptamtliche Geschäftsführerin . Am Prinzip der Weihnachtsaktion, die am ersten Advent die neue Kampagne startet, ändert sich dadurch freilich nichts: Sämtliche Kosten werden weiterhin von der StZ beziehungsweise der dahinter stehenden Medien Holding Süd getragen.

Umgang mit Spenden erfordert hauptamtliche Unterstützung

Auch künftig spielt das Ehrenamt bei „Hilfe für den Nachbarn“ eine große Rolle. Die Redakteure, die den Vorstand bilden, engagieren sich wie bisher in der Freizeit für die gute Sache. Doch seit längerer Zeit war klar, dass die große Verantwortung für den treuhänderischen Umgang mit der millionenschweren Spendensumme eine hauptamtliche Unterstützung benötigt. Seit mehr als zwei Jahren arbeitet der Vorstand an diesem Thema – und hat nach intensiven Diskussionen mit dem Verlag die benötigten finanziellen Mittel bewilligt bekommen.

Denn obwohl karitative Organisationen in aller Regel erhebliche Gelder aus den Spendentöpfen für Verwaltungs- und Werbezwecke verwenden – bis zu 30 Prozent gelten beim Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen in Berlin noch als akzeptabel – stand für den StZ-Verein eines immer außer Frage: wie bisher muss auch künftig jeder gespendete Euro, jeder Cent den Bedürftigen im Ballungsraum am Neckar zu Gute kommen. Und dabei bleibt es auch. Pro Jahr rund 130 000 Euro an Verwaltungskosten für die neue Geschäftsführung, die Sekretärin und gute Seele der Aktion, Gerda Müller, für Porto und Mieten, technische Infrastruktur und Buchhaltung schultert der Verlag – und bekennt sich damit zum sozialen Engagement in jener Gegend, in der die Leser der Stuttgarter Zeitung zu Hause sind. Ziel des Vereins selbst ist es, künftig noch stärker in die Stadt und in die Region hineinzuwirken – um immer dort einen Beitrag zu leisten, wo es in den Familien am Nötigsten fehlt, wie zurzeit etwa an neuer Winterkleidung.

Die StZ-Aktion bleibt ein Hoffnungsanker

Immer dann springt „Hilfe für den Nachbarn“ ein, wenn staatliche Unterstützung versagt bleibt oder Krankenkassen notwendige Leistungen aus Spargründen nicht bewilligen. Die StZ-Aktion ist dabei für viele oft ohne eigenes Verschulden in Not geratene Menschen ein Hoffnungsanker geworden – und wird dies auch in Zukunft bleiben. Vorausgesetzt, die StZ-Leser sind weiter mindestens so freigiebig wie in den vergangenen Jahren.

Hilfe für den Nachbarn

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Die Adresse:
"Hilfe für den Nachbarn e.V."
c/o Stuttgarter Zeitung
Plieninger Straße 150
70567 Stuttgart

Telefon: 0711 / 7205-1311
Fax: 0711 / 7205-1323
E-Mail: stz-hilfe@stz.zgs.de

Das Spendenkonto:
IBAN DE53 6005 0101 0002 2262 22
BIC SOLADEST600