Der Hockey-Nachwuchs der SV Böblingen vor der Akropolis in Athen. Foto: privat
Für eine Hockey-Nachwuchsgruppe der SV Böblingen gab es beim Ausflug nach Athen einiges zu erleben. Neben sportlichen Vergleichsspielen stand der kulturelle Austausch im Vordergrund.
Uli Meyer
21.04.2026 - 09:28 Uhr
Ein Rundgang um die Akropolis oder der Besuch des Olympiamuseums sind normalerweise keine Bestandteile einer Auswärtsfahrt von Sportlern. Doch für eine Hockey-Nachwuchsgruppe der SV Böblingen ging es in den Osterferien auf eine außergewöhnliche Reise.
Elf Mädchen und zehn Jungen zwischen 13 und 16 Jahren besuchten zusammen mit fünf Betreuern für eine Woche die griechische Hauptstadt Athen. Als Gast des HC Zeus genossen die Youngsters abwechslungsreiche Tage in der südeuropäischen Metropole.
Kultur und Sport im Einklang
Neben den sportlichen Vergleichsspielen stand der kulturelle Austausch im Vordergrund. Dabei wurden küstennahe Inseln genauso bestaunt wie original erhaltene Gegenstände von Olympia 2004. Eine Fackel, mit der damals das Olympische Feuer durch das Land getragen wurde, durften die Kids sogar in die Hand nehmen.
Initiatorin war die Sindelfingerin Kiriakoula Kapousouzi, die auch die Böblinger Delegation nach Athen begleitete. „Wir haben eine tolle Woche erlebt. Unter den Jugendlichen war die Verbindung zu den Gastgebern ganz schnell hergestellt. Es haben sich Freundschaften gebildet, die sicherlich über den Austausch hinaus Bestand haben werden“, so Kapousouzi. Und für eine Fortsetzung ist bereits gesorgt. „Wir freuen uns auf den Gegenbesuch der Athener im Herbst bei uns.“