Hockey So lief es für zwei Spieler der SV Böblingen bei der EM mit Griechenland

Matteo Panagis (links) und Konstantin von der Mülbe (rechts) nahmen für Griechenland an der Hallenhockey-Europameisterschaft teil. Foto: privat

Die Hockeyspieler Matteo Panagis und Konstantin von der Mülbe von der SV Böblingen haben sich den Traum einer EM-Teilnahme mit Griechenland erfüllt. Die Teamleistung war außergewöhnlich

Ihre Gesichter strahlten am Ende genauso glücklich wie jene der Sieger. Für Konstantin von der Mülbe und Matteo Panagis, die beiden Regionalligaspieler der SV Böblingen, wird die Teilnahme an der B II-Division der Hallenhockey-Europameisterschaft im Trikot der griechischen Nationalmannschaft als unvergessliches Erlebnis in Erinnerung bleiben.

 

Der krasse Außenseiter Griechenland verlor in Oslo zwar wie erwartet gegen Litauen (2:8), Italien (1:5) und die Ukraine (2:8), doch dank des 6:3-Sieges über Gastgeber Norwegen und eines 5:4-Erfolgs gegen Schweden, beendeten die Griechen die Europameisterschaft auf einem ehrenvollen vierten Platz.

Zwei Griechen der SV Böblingen bei der Hockey-Europameisterschaft

Der 27-jährige Matteo Panagis erwies sich in allen fünf Partien als einer der besten Abwehrspieler innerhalb des Teams, und der 17-jährige Konstantin von der Mülbe hatte seine im Vorfeld eingehandelte Muskelzerrung spätestens im letzten Spiel aus den Beinen gelaufen und bewies sein Offensivtalent.

Bei der SV Böblingen spielen Konstantin von der Mülbe (li.) und Matteo Panagis (re.) in der Halle in der 2. Regionalliga. Foto: privat

Die nach Skandinavien mitgereisten Familienangehörigen aus Böblingen und Sindelfingen waren auf der Zuschauertribüne genauso angetan von den Auftritten des Außenseiterteams wie auch die Verantwortlichen des griechischen Hockey-Verbandes. „Ich glaube, die mussten sich die Freudentränen aus den Augen wischen. Von diesen im Vergleich zu den letzten internationalen Auftritten positiven Ergebnissen konnten sie bisher nur träumen“, sagt Kiriakoula Kapousouzi, die Mutter von Konstantin von der Mülbe.

Besonders stolz war man auf griechischer Seite, dass es gegen den überlegenen Turniersieger Italien nicht die befürchtete zweistellige Niederlage gab, und von der erfolgreichen Aufholjagd gegen Schweden, als Griechenland aus einem 1:4-Rückstand noch einen 5:4-Sieg machte.

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