Höhenpark Killesberg in Stuttgart Rasenpolster sind umstritten

Von  

Das Ende ist bekannt: Bei der IGA 1993 hat man den Park an den Schlossgarten angebunden, und man versucht seither, den historischen Kern zu bewahren. „Die Leitmotive von 1939 bleiben für uns bindend“, sagt Volker Schirner, der Leiter des Garten- und Friedhofsamtes. Das bedeutet bei einem Park fortwährende Arbeit: Die rund 3000 Bäume und unzähligen Stauden müssen ständig geschnitten, Sichtachsen offen gehalten werden. 27 Gärtner beschäftigt die Stadt dafür. Für Schirner ist besonders erfreulich, dass es 2012 gelungen ist, den Park um elf Hektar zu erweitern. Der neue Teil bleibe mit den hohen Rasenpolstern ein Diskussionspunkt, so Schirner: Manche mögen es nicht, manche sehen darin etwas ganz Besonderes. „Es wäre für uns leicht gewesen, die alte Konzeption fortzusetzen“, sagt Schirner: „Aber wir wollten bewusst einen modernen Akzent setzen.“

Vom 9. Mai bis zum 19. September wird das Stadtarchiv in Kooperation mit dem Garten- und Friedhofsamt die „heterogenen und ambivalenten Zeiten“ des Parks, so Maria Christina Zopff, in der Ausstellung im Bellingweg 21 unter die Lupe nehmen.

Von Zeit zu Zeit

In der Geschichtswerkstatt von StZ und Stadtarchiv finden Sie zahlreiche Fotos vom Killesberg seit seiner Eröffnung 1939 - einfach bei der Stichwortsuche Killesberg eingeben. Wenn Sie Lust haben: Stellen Sie Ihre eigenen Fotos dazu und zeigen Sie, welche Erinnerungen Sie mit dem Killesberg verbinden.

Sonderthemen