Hohe Lebenserwartung in Baden-Württemberg Mehr Hochbetagte denn je im Südwesten

Zwei Drittel der sehr alten Baden-Württemberger sind Frauen. (Symbolbild) Foto: picture alliance/dpa/Bodo Marks
Zwei Drittel der sehr alten Baden-Württemberger sind Frauen. (Symbolbild) Foto: picture alliance/dpa/Bodo Marks

In Baden-Württemberg hat die Zahl der Hochbetagten einen neuen Höchststand erreicht. Ende 2019 lebten im Land etwa 306 200 Menschen, die 85 Jahre oder älter waren.

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Stuttgart - Die Zahl der Hochbetagten in Baden-Württemberg hat einen neuen Höchststand erreicht. Ende 2019 lebten im Land etwa 306 200 Menschen, die 85 Jahre oder älter waren. Bei der Landesgründung 1952 hatte die Zahl noch bei 17 500 Menschen gelegen, wie das Statistische Landesamt am Montag mitteilte.

Zwei Drittel der sehr alten Baden-Württemberger sind Frauen. Mehr als 2100 Menschen waren Ende 2019 sogar 100 Jahre und älter. Bei ihnen zeigt sich der Unterschied zwischen den Geschlechtern noch gravierender. So sind etwa 1700 Frauen 100 Jahre und älter. Das sind mehr als 80 Prozent aller Menschen in dieser Altersgruppe.

Zahl der Hochbetagten könnte sich bis 2050 mehr als verdoppeln

Das Statistische Landesamt rechnet damit, dass sich die Zahl der Hochbetagten bis zum Jahr 2050 nochmal mehr als verdoppeln könnte - die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen steigt seit langem.

Im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung im Südwesten liegt der Anteil der Hochbetagten bei 2,8 Prozent. In Baden-Baden ist der Anteil mit 3,8 Prozent am höchsten; jeder 27. Bürger ist in der Kurstadt 85 Jahre oder älter. Im Kreis Tübingen ist der Anteil der Hochbetagten indes am niedrigsten. Frauen und Männer, die 85 Jahre und älter sind, machen dem Statistischen Landesamt zufolge 2,3 Prozent der dort lebenden Bevölkerung aus.

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