Holger Badstuber vom VfB Stuttgart Ex-Nationalspieler aus dem Profiteam verbannt

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Paukenschlag beim VfB Stuttgart: Wie der Verein am Dienstag mitteilt, nimmt Holger Badstuber künftig am Trainingsbetrieb der zweiten Mannschaft teil – und reist nicht mit den Profis nach Kitzbühel.

Holger Badstuber vom VfB Stuttgart reist nicht ins Trainingslager nach Kitzbühel Foto: Pressefoto Baumann/Alexander Keppler
Holger Badstuber vom VfB Stuttgart reist nicht ins Trainingslager nach Kitzbühel Foto: Pressefoto Baumann/Alexander Keppler

Stuttgart - Holger Badstuber wird am Freitag nicht mit dem Profiteam des VfB Stuttgart ins Trainingslager nach Kitzbühel reisen. Der Ex-Nationalspieler soll vielmehr am Trainingsbetrieb der U21 teilnehmen. Das gab der Verein mit dem Brustring an diesem Dienstag bekannt.

„Holger Badstuber hat als Jugendspieler und als Profi das VfB-Trikot getragen und im Laufe seiner Karriere beeindruckende Erfolge auf Club- und auf Nationalmannschaftsebene gefeiert“, wird VfB-Spordirektor Sven Mislintat auf der Vereinshomepage zitiert. „Mit Blick auf die kommende Saison und darüber hinaus haben wir uns dazu entschieden, personelle Veränderungen vorzunehmen und im Defensivbereich verstärkt auf andere Spieler zu setzen.“

„Für diesen Entwicklungsprozess halten wir eine entsprechende Kadergröße für notwendig und sinnvoll“, so Sven Mislintat weiter. „Holger Badstuber wird dementsprechend künftig am Trainingsbetrieb unserer U21 teilnehmen. Diese Entscheidung, die einzig und allein sportliche Gründe hat, haben wir Holger in einem offenen Gespräch mitgeteilt.“

Badstuber nimmt „die neue Aufgabe an“

Auch Holger Badstuber hat sich im Laufe des Vormittags zu der Entscheidung geäußert. „Die sportliche Leitung des VfB hat mir mitgeteilt, dass ich ab sofort in der zweiten Mannschaft trainieren soll“, so der 31-Jährige. „Ich akzeptiere die Entscheidung, auch wenn es mir schwerfällt. Denn ich bin überzeugt davon, dass ich dem Team in der Bundesliga helfen kann. Ich nehme jetzt die neue Aufgabe an, damit wir gemeinsam für den Verein das Beste daraus machen.“




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