Homestory bei Katha So bunt wohnt die fünfköpfige Familie im Süden

Bunt und fröhlich: Wir waren zu Besuch bei Katha. Foto: Stadtkind/Kriebernig

Altbaucharme trifft auf Pastell und Design: Katha wohnt mit ihrem Mann und den drei Kindern in einer kunterbunten Traumwohnung im Stuttgarter Süden, die sie auch gern bei Instagram präsentiert. Wir haben uns bei der Familie umgesehen.

115 Quadratmeter, hohe Decken und ganz viel kunterbunter Charme: Betritt man die helle Altbauwohnung im Stuttgarter Süden, fühlt man sich sofort ein wenig fröhlicher. „Ich habe Farben schon immer geliebt“, erzählt Katha. Langweilige Beigetöne sucht man bei der 33-Jährigen vergebens. Seit drei Jahren wohnt die Stuttgarterin schon mit ihrem Mann, den zwei Söhnen (6 und 3) und ihrer zehn Monate alten Tochter in der Wohnung.

 

So viel zahlt die Familie für ihre Wohnung

„Wir haben sie über Bekannte von Bekannten gefunden und hatten richtig viel Glück. Sie war die erste Wohnung, die wir besichtigt haben“, sagt Katha, die durch die großzügigen Räume führt. Der Mietpreis sei für eine 3,5-Zimmer-Wohnung im Stuttgarter Süden auch im Rahmen, fügt sie an. „Wir zahlen etwa 2000 Euro warm.“

Bei der Gestaltung der Räume lässt Kathas Mann ihr weitgehend freie Hand, wie sie erzählt. „Wenn er etwas richtig blöd findet, sagt er das auch, und dann lasse ich es natürlich.“ Sonst seien sich die beiden, die vorher in Tübingen gelebt haben, eigentlich immer einig. Das Herzstück ihres Reiches ist das große Wohn- und Esszimmer, das man schon beim Betreten der Wohnung sehen kann. Pastellige Blautöne, viel Rosa und der lange Esstisch verströmen fröhliche Behaglichkeit. Man sieht, dass Katha sich viel Mühe mit der Auswahl einzelner besonderer Stücke nimmt. „Mein Lieblingsmöbelstück ist der Togo Sessel“, verrät sie. Das Designermöbelstück, das sie sich während ihrer letzten Schwangerschaft gegönnt hat, ist eine Special Edition und passt farblich perfekt in ihr Wohnkonzept.

Lampen, Keramik und Kaffee

Auch ihre Liebe zu Lampen wird nach einem kurzen Streifzug durch die Räume erkennbar: In fast jeder Ecke gibt es eine besondere Tischlampe zu entdecken. Eine weitere Leidenschaft der 33-Jährigen ist Keramik. In einer von ihr selbst restaurierten Anrichte kann man ihre Sammlung an Keramiktassen und -tellerchen bestaunen. „Wenn ich auf Reisen bin, nehme ich gern etwas aus Keramik mit nach Hause“, so Katha, die weiter in den zweiten Teil des Wohnzimmers führt. Hier nimmt ein riesiges Kordsofa den Raum ein, ohne ihn zu erdrücken. Perfekt für eine fünfköpfige Familie, sagt die Stuttgarterin, die vor ihrer Elternzeit als Sozialpädagogin gearbeitet hat. Aktuell nimmt sie drei Jahre Elternzeit und macht nebenbei Content für Instagram. Auf ihrem Kanal hej_colourful.home folgen der Stuttgarterin inzwischen 47.800 Follower:innen.

Angefangen hat sie in ihrer zweiten Elternzeit, als ihr manchmal die Decke auf den Kopf fiel. „Es war Learning by Doing“, so Katha. Mittlerweile wird sie auch schon auf der Straße angesprochen, was Katha freut. „Komisch ist es nur, wenn mich Leute anstarren und dann aber nicht ansprechen“, sagt sie lachend und führt in ihre helle Küche, von der man auf den Balkon kommt. Dort gibt es neben ihrem heiß geliebten Kaffeeeck auch noch eine Besonderheit. „Durch das kleine Fenster wurden früher die Kohlenverkäufer bezahlt“, verrät sie.

Kunterbunt und fröhlich

Es geht weiter in das kunterbunte Kinderzimmer, das sich ihre zwei Jungs teilen. Die beiden lieben ihr Stockbett und das modulare Sofa, erzählt Katha und führt weiter ins Schlafzimmer. Neben dem Ehebett steht das Beistellbett fürs Baby, das aber die meiste Zeit leer bleibt, wie sie lachend zugibt. „Irgendwann nachts sind dann alle drei Kinder bei uns im Bett.“

Ihre Inspiration holt sich Katha aus mehreren Quellen. Ob Instagram, skandinavische Labels, Mode oder Möbelmessen – Hauptsache, die Wohnaccessoires sind freundlich und verströmen gute Laune, wie ihr Beistelltisch mit den angedeuteten Brustwarzen oder die großen bunten Spiegel eines Berliner Labels. Auch Kathas Wände sind fast alle bunt gestrichen. „Wenn ich Zeit finde, ist die letzte weiße Wand im Esszimmer auch fällig.“

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