Hotspot für Infektionen Bereits 30 Tote nach Corona-Ausbruch in Ischgl

Von red/afp 

Im österreichischen Wintersportort Ischgl soll es in diesem Winter keine wilden Après-Ski-Partys geben. „Après-Ski in der bisherigen Form wird es diesen Winter so nicht mehr geben“, kündigte der Tourismusverband Paznaun-Ischgl an.

Der Tiroler Skiort Ischgl war im März ein Hotspot für Corona-Infektionen in ganz Europa gewesen. Foto: picture alliance/dpa/Jakob Gruber
Der Tiroler Skiort Ischgl war im März ein Hotspot für Corona-Infektionen in ganz Europa gewesen. Foto: picture alliance/dpa/Jakob Gruber

Ischgl - Im österreichischen Wintersportort Ischgl soll es in diesem Winter keine wilden Après-Ski-Partys geben. „Après-Ski in der bisherigen Form wird es diesen Winter so nicht mehr geben“, kündigte der Tourismusverband Paznaun-Ischgl am Freitag an. Um eine erneute Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, müsse das Après-Ski massiv eingeschränkt werden. Über die genauen Vorgaben wird demnach aber noch beraten.

Hotspot für Corona-Infektionen

Der Tiroler Skiort Ischgl war im März ein Hotspot für Corona-Infektionen in ganz Europa gewesen. Tausende Urlauber hatten sich in Ischgl mit dem Coronavirus angesteckt, auch viele Touristen aus Deutschland. Tausende Gäste wurden infiziert, das Virus wurde in zahlreiche Länder gebracht und 30 Personen verloren im Zusammenhang mit den von Ischgl ausgehenden Infektionen ihr Leben, berichtete die „ZiB 2“.

Um in der bevorstehenden Wintersaison neue Infektionsherde zu verhindern, kündigten die Verantwortlichen nun noch mehrere andere Schutzmaßnahmen an: Für Gäste und Mitarbeiter der Tourismusbetriebe soll es Testmöglichkeiten geben, in Seilbahnen gilt künftig eine Maskenpflicht und über ein sogenanntes Abwasser-Monitoring wollen die Behörden laufend untersuchen, ob es in Ischgl neue Corona-Fälle gibt.




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