Hotspot-Strategie in Baden-Württemberg In diesen Corona-Hotspots drohen Ausgangssperren

Noch sind die Infektionszahlen in Stuttgart nicht so hoch, dass eine Ausgangssperre gelten würde. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth
Noch sind die Infektionszahlen in Stuttgart nicht so hoch, dass eine Ausgangssperre gelten würde. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Am Donnerstag hat die baden-württembergische Landesregierung nächtliche Ausgangssperren für Corona-Hotspots angekündigt. Welche Kreise wären davon aktuell betroffen?

Digital Unit: Jan Georg Plavec (jgp)

Stuttgart - Die schon seit Tagen diskutierten Ausgangssperren für Corona-Hotspots kommen. Das hat die baden-württembergische Landesregierung am Donnerstag beschlossen. Wo binnen sieben Tagen mehr als 200 Corona-Neuinfektionen je 100 000 Einwohner bestätigt werden, darf man nichts nicht mehr raus. Ausnahmen sollen nur für medizinische Notfälle oder aus Arbeitsgründen gelten.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz liegt derzeit in sechs Kreisen im Land über 200. Sie wären von den Ausgangssperren betroffen, sollten diese sofort gelten. In der Tabelle sind die entsprechenden Kreise rot markiert:

In Mannheim soll die nächtliche Ausgangssperre bereits am Wochenende gelten. Wie die landesweite Regelung aussehen soll, ist noch unklar. „Die Details werden vom Sozialministerium in einem Erlass geregelt“, heißt es auf der Website der Landesregierung. In dem Erlass sollen demnach auch weitere Einschränkungen in den Hotspot-Gebieten geregelt werden, beispielsweise Veranstaltungsverbote.

Aktuelle Zahlen zu Corona in Deutschland, Baden-Württemberg und der Region Stuttgart finden Sie hier.

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