HSV feuert Hollerbach Genauso viele Punkte wie Trainer

Von red 

Der Hamburger Sportverein entlässt Trainer Bernd Hollerbach – Nachfolger wird U21-Trainer Christian Titz. Im Netz sorgt das für Spott und Häme. Wir haben einige Reaktionen gesammelt.

Abpfiff nach nur sieben Spielen: Für Bernd Hollerbach ist das Kapitel HSV beendet. Foto: dpa
Abpfiff nach nur sieben Spielen: Für Bernd Hollerbach ist das Kapitel HSV beendet. Foto: dpa

Stuttgart - Der Hamburger Sportverein hat sich von Trainer Bernd Hollerbach getrennt. Der frühere HSV-Profi ist nach Markus Gisdol bereits der zweite Trainer, den die Hanseaten in dieser Saison von seinen Aufgaben entbinden. Der Franke, dem während seiner aktiven Laufbahn der Spitzname „Holleraxt“ verpasst wurde, war in sieben Spielen ohne Sieg geblieben. Die Bilanz von vier Niederlagen und drei Unentschieden macht ihn zu einem der schlechtesten Trainer in der 53-jährigen Bundesligageschichte des Traditionsvereins. Damit saßen in diesem Jahr beim HSV genauso viele Trainer auf der Bank, wie der Bundesliga-Dino im Jahr 2018 Punkte geholt hat.

Wenn der 1. FC Köln am Montagabend gegen Werder Bremen gewinnen sollte, rutschen die Hamburger sogar auf den 18. und damit letzten Tabellenplatz. Der Abstieg rückt immer näher.

U21-Coach Christian Titz übernimmt bis zum Sommer

Mit Christian Titz übernimmt der bisherige U21-Trainer das Bundesliga-Urgestein bis zur Sommerpause. Angesichts der verheerenden Bilanz und der prekären sportlichen Lage des Clubs ließen die Reaktionen auf Twitter nicht lange auf sich warten.