Hund der Obamas ist tot Bye bye, Bo – ein Nachruf in Bildern

Pete Souza, der offizielle Fotograf der Obama-Regierung, hat ikonische Fotos von Bo und den Obamas aufgenommen. Foto: AFP/Pete SOUZA 14 Bilder
Pete Souza, der offizielle Fotograf der Obama-Regierung, hat ikonische Fotos von Bo und den Obamas aufgenommen. Foto: AFP/Pete SOUZA

Er rannte über den South Lawn, einen Ball fest zwischen den Zähnen. Er kuschelte mit dem mächtigsten Mann der Welt. Jetzt ist der ehemalige „First Dog“ Bo gestorben. Ein Blick zurück auf ein Hundeleben mit den Obamas.

Digital Unit : Theresa Schäfer (the)
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Washington - „Er war genau das, was wir brauchten und mehr als wir je erwartet hätten. Wir werden ihn unheimlich vermissen.“ So emotional hat Barack Obama, der 44. Präsident der USA, am Wochenende von Bo Abschied genommen. Der Hund der Präsidentenfamilie starb an Krebs. Über zehn Jahre lang hatte der Portugiesische Wasserhund, ein Geschenk von Ted Kennedy, mit den Obamas verbracht. Bo sei „eine konstante, sanftmütige Präsenz in unserem Leben“ gewesen, schrieb Obama. An guten, schlechten und an „allen Tagen dazwischen.“

„First Dog“ Bo sei „unerschütterlich“ im Umgang mit Kindern gewesen, habe für Essensreste am Tisch gelebt und „tolles Haar“ gehabt. Einen Trost gibt es: Die Obamas haben noch einen zweiten Hund, ebenfalls ein Portugiesischer Wasserhund, der auf den Namen Sunny hört und seit 2013 zur Familie gehört.

Auch die frühere First Lady Michelle Obama erinnerte an ihr haariges Familienmitglied: „Wir mussten uns von unserem besten Freund verabschieden. Während des Wahlkampfs 2008 versprachen wir unseren Töchtern, dass wir uns nach der Wahl einen Welpen zulegen würden. Bo sollte ein Kamerad für die Mädchen sein. Wir hatten keine Ahnung, wie viel er uns allen bedeuten würde.“

„Unsere ganze Familie wird Bo fürchterlich vermissen“, schrieb die frühere First Lady. „Aber wir sind dankbar, dass er so ein schönes Leben hatte – voll von Streicheleinheiten, Ballspielen und Abenden, an denen er bei uns auf der Couch lag.“

Bo war im April 2009 zu den Obamas ins Weiße Haus gezogen. Barack Obama hatte seinen Töchtern Sasha und Malia vor seiner Wahl 2008 einen Hund versprochen, falls er als Präsident ins Weiße Haus einziehen sollte. Die Obamas bekamen den schwarz-weißen Welpen dann als Geschenk von US-Senator Kennedy, einem Freund der Familie. Kennedy hatte sich vorher schlau gemacht: Portugiesische Wasserhunde sind besonders für Allergiker wie Malia, die ältere Obama-Tochter, geeignet.

Im Weißen Haus entwickelte sich Bo zu einem heimlichen Star: Als „First Dog“ war er bei vielen Terminen des Präsidenten mit dabei. Er traf den Papst, besuchte Kinder in einem Krankenhaus und flog in der Präsidentenmaschine Air Force One mit – alles für die Ewigkeit aufgenommen von Pete Souza, dem offiziellen Fotografen der Obama-Administration.




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