Hundebadetage im Rems-Murr-Kreis Planschparties für Vierbeiner

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Zum Ende der Saison laden einige Freibäder im Rems-Murr-Kreis zum Hundebaden ein. Los geht’s am Samstag im Freibad Buhlbronn. Vorreiter war das Freibad in Korb, das für den mittlerweile 8.Hundebadetag auch keinen Eintritt verlangt.

Auch Hunde gehen gerne mal ins Freibad. Foto: Gottfried Stoppel/Archiv 40 Bilder
Auch Hunde gehen gerne mal ins Freibad. Foto: Gottfried Stoppel/Archiv

Schorndorf - Wer einen badefreudigen Vierbeiner hat, der sollte sich an den kommenden drei Wochenenden lieber nichts vornehmen: Zum Ende der Saison laden wieder einige Freibäder im Rems-Murr-Kreis Hund und Herrchen zum Abbaden ein.

Den Anfang macht am kommenden Samstag das Freibad Buhlbronn in dem gleichnamigen Schorndorfer Teilort. Von 11 bis 17 Uhr dürfen Bellos schwimmen gehen, der Hundebadetag findet bereits zum sechsten Mal statt. Der Eintritt kostet pro Hund zwei Euro. Mit dem Erlös werden Anschaffungen für’s Bad finanziert. „Wir sind eines der kleinsten Bäder, die so etwas anbieten, deswegen kommen auch nur etwa 200 Hunde. Aber das ist schön familiär“, sagt Badleiterin Tanja Schäfer. Sie konnte in den vergangenen Jahren auch einige Gäste begrüßen, die eine weite Anreise auf sich genommen hatten: „Manche Besucher kamen sogar aus der Nähe von Pforzheim. Aber Hunde dürfen eben kaum mehr in Seen, deswegen nehmen manche Besitzer jeden Badetag mit, den sie schaffen“, erzählt sie.

Im Freibad Korb gibt’s den Hundebadetag zum achten Mal

Eine unglaubliche Resonanz hat man auch in Korb erlebt. Der dortige Freibadverein hat als erster in der Region, wenn nicht gar als erster in Deutschland, einen Hundebadetag angeboten. Dort findet die Veranstaltung dieses Jahr bereits zum achten Mal statt. Die Idee entstand, weil ein Hundebesitzer unter den Vereinsmitgliedern nachfragte, ob er zum Saisonende mit seinen Tieren schwimmen könne.

Mittlerweile stürzen sich an den beiden Tagen bis zu 1400 Hunde in die Fluten. Dieses Jahr ist das Freibad am 22. und 23. September für Vierbeiner reserviert, am Samstag von 10 bis 22 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Geboten wird auch ein Rahmenprogramm: So wird es eine Vorführung der Rettungshundestaffel geben, zudem sind ein Hundetrainer sowie eine Hundepsychologin für Fragen vor Ort. Die Veranstaltung ist kostenlos, mit den Spenden und Erlösen finanziert der Verein den Freibadbetrieb.

Weitere Hundebadetage in Backnang, Fellbach und Murrhardt

Ebenfalls am 22. und 23. September wird ein Hundeschwimmfest im Backnanger Wonnemar gefeiert, organisiert von einer Esslinger Hundephysiotherapiepraxis. „Weil der Andrang im letzten Jahr so groß war, haben wir uns entschlossen, die Veranstaltung zukünftig über das komplette Wochenende zu machen. So haben Hund und Herrchen mehr Platz zum Spielen“, sagt der Praxisinhaber Markus Heidenreich. Die Veranstaltung findet an beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr statt, der Eintritt kostet 50 Cent pro Fuß und Pfote. Infostände sind aufgebaut und es gibt Hot Dogs zu essen.

Der gleiche Eintritt wird beim 3. Hundeschwimmtag verlangt, welchen das F3 in Fellbach am 16. September von 10 bis 17 Uhr veranstaltet. Am gleichen Tag, allerdings nur von 12 bis 16 Uhr, dürfen Vierbeiner im Freibad Murrhardt baden gehen, dort sind 50 Cent pro Pfote zu entrichten.

Der Impfausweis sollte beim Hundebadetag dabei sein

Wer mit seinem Hund an einem der Hundebadetage teilnehmen möchte, sollte einige Regeln beachten. In vielen Freibädern muss man den Impfausweis am Eingang vorzeigen, es wird darum gebeten, nur mit gesunden Tieren zu kommen. In Fellbach und Buhlbronn sind explizit läufige Hündinnen nicht erlaubt, auch muss eine aktuelle Hundemarke vorhanden sein. Meistens dürfen sich die Vierbeiner frei auf dem Gelände bewegen, allerdings nicht unbeaufsichtigt.

Das Freibad Buhlbronn hat einige weitere Tipps für Hundehalter. So sollte etwa das Halsband abgelegt werden, damit sich die Pfoten beim Paddeln nicht verfangen. Zudem sollte der Hund eigentlich langsam ans kalte Wasser gewöhnt werden. „Aber die meisten nehmen Anlauf und springen rein. Manche Besitzer erschrecken so, dass sie aus lauter Sorge gleich hinterherspringen“, sagt Tanja Schäfer.




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