Hypnose Alternativen, um von der Sucht loszukommen

Von Christine Schickl 

Wille
Die beste Variante kann nur helfen, wenn der Raucher aufhören will. Die britische „Million Women Study“, über die vor wenigen Jahren im Fachmagazin „Lancet“ berichtet wurde, zeigt: egal ob Mann oder Frau, wer vor der Lebensmitte mit dem Rauchen aufhört, gewinnt im Schnitt zehn Lebensjahre dazu. Laut der Eurobarometer-Umfrage 2012 versuchen 66 Prozent der Raucher, allein von der Zigarette wegzukommen. Das gelingt Experten zufolge selten beim ersten Versuch.

Methoden
Studien zufolge sind betreute Programme, von einem Therapeuten unterstützt, am zielführendsten. Meist müssen sie aber aus eigener Tasche bezahlt werden. Die Kurse, die von manchen Krankenkassen unterstützt werden, sind dazu gedacht, das Verhalten langfristig zu ändern. Ob Akupunktur hilft, konnte bisher in Studien nicht eindeutig belegt werden. Starken Rauchern können in der ersten Zeit der Abstinenz Nikotinpflaster helfen. Allerdings bergen Hilfsmittel dieser Art Experten zufolge die Gefahr, in eine neue Abhängigkeit zu führen.

Termin
Wer den Abstinenz-Entschluss fasst, sollte ein Startdatum festlegen, das nicht weiter als drei Wochen in der Zukunft liegt. Sinnvoll ist, Familie und Freunde davon zu unterrichten. Psychologen raten, die Abkehr vom Rauchen als Chance zu betrachten und nicht als Verzichtsprogramm. Wer rückfällig wird, bestraft sich nicht. Und versucht es einfach weiter.