IBA-Intendanz FDP kritisiert „Altmänner-Trend“

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Die Wahl des Schweizer Architekten Andreas Hofer zum Intendanten der Internationalen Bauausstellung 2027 wird von der Regional-FDP kritisiert. Sie stört sich am Verfahren und am Alter des neuen Leiters.

Für die Regional-FDP ist die Wahl von Andreas Hofer zum IBA-Intendanten „ein Armutszeugnis für die Region Stuttgart“. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth
Für die Regional-FDP ist die Wahl von Andreas Hofer zum IBA-Intendanten „ein Armutszeugnis für die Region Stuttgart“. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Stuttgart - Als „Armutszeugnis für die Region Stuttgart“ kritisiert Kai Buschmann, der Vorsitzende der FDP-Regionalfraktion, die Wahl des Schweizers Andreas Hofer zum Intendanten der Internationalen Bauausstellung 2027. Dabei gehe es nicht um die Qualifikation des Schweizer Architekten, betonte Buschmann, sondern um das „undurchsichtige“ Verfahren: „Die 20 Mitglieder des Aufsichtsrates mauscheln hinter runtergelassenen Rollläden einen Mann aus, der wesentlich bestimmen soll, wie zukunftsfähiges Bauen aussehen soll.“

Falsche Altersangabe

Vor allem aber setze sich mit Hofer „wieder der Altmänner-Trend durch“. Die FDP schreibt in ihrer Pressemitteilung, dass Hofer 62 Jahre alt sei, dabei ist er 1962 geboren. Für die Regional-FDP, die nicht im IBA-Aufsichtsrat vertreten ist, wäre eine Wahl in der Regionalversammlung oder zumindest eine interne Abstimmung mit den Fraktionschefs transparenter gewesen. Die FDP hätte es außerdem begrüßt, wenn wenigstens eine IBA-Doppelspitze aus Mann und Frau installiert worden wäre.

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