IG Metall zur Corona-Krise Gewerkschaft befürchtet „sozialen Kahlschlag“

IG-Metall-Bezirkschef Roman Zitzelsberger äußerte Sorgen um die Beschäftigten in der Corona-Krise. (Archivbild) Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth
IG-Metall-Bezirkschef Roman Zitzelsberger äußerte Sorgen um die Beschäftigten in der Corona-Krise. (Archivbild) Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Wer bezahlt die Kosten der Corona-Krise? Die Gewerkschaft IG Metall vermutet, dass die wirtschaftlichen Folgen für die Unternehmen hauptsächlich auf die Angestellten abgewälzt werden.

Stuttgart - Die IG Metall fürchtet in der Corona-Krise einen „sozialen Kahlschlag“ in vielen Unternehmen. „Es verstärkt sich bei uns der Eindruck, dass die Krise überproportional auf den Schultern der Beschäftigten abgeladen werden soll“, sagte Bezirkschef Roman Zitzelsberger am Freitag in Stuttgart.

Ankündigungen von Sparplänen und Stellenabbau nähmen zu. Zugleich seien die Gespräche mit den Arbeitgebern über Möglichkeiten zur Bewältigung der Krise „äußerst schwierig“, sagte Zitzelsberger. Die IG Metall habe eine Kampagne mit zehn Forderungen ins Leben gerufen, um der Entwicklung entgegenzuwirken. Kernpunkte sind die Sicherung von Arbeitsplätzen und Einkommen, aber auch der Gesundheitsschutz der Beschäftigten.

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