Im Sattel bei jedem Wetter Fünf gute Gründe für das Radfahren im Winter

Schnee und Eis bremsen leidenschaftliche Biker nicht aus. Das Radeln in der kalten Jahreszeit macht aber nicht nur fit für die kommende Warmwetter-Saison, sondern vermag viel mehr.

Wer sonst mit dem Rennrad unterwegs ist, darf im Winter gerne mal auf dicke Reifen umsteigen. Foto: Shutterstock/ AMatveev 5 Bilder
Wer sonst mit dem Rennrad unterwegs ist, darf im Winter gerne mal auf dicke Reifen umsteigen. Foto: Shutterstock/ AMatveev

Die Einsamkeit genießen

Außer ein paar hartgesottene Fahrrad-Freaks ist im Winter niemand auf den Radwegen unterwegs, weder Inline-Skater noch große Radgruppen. Selbst stark frequentierte Flussradwege hat man auf einmal ganz für sich. Und Strecken durch den Wald bekommen im Winter einen ganz anderen Charakter – klare, gute Luft inklusive. Nebenbei befriedigt man auch seine Abenteuerlust, wenn man allein durch die verschneite Landschaft fährt.

Abwehrkräfte stärken

Erkältungs- oder auch das Coronavirus werden in erster Linie von Mensch zu Mensch übertragen. Wer sich also nicht einem verstopften Bus oder Zug aussetzt, sondern allein mit dem Rad in die Arbeit fährt, hat schon mal einen wesentlichen Erkältungsschutz. Zusätzlich wird das Immunsystem durch unterschiedliche Kälte- und Wärmereize und die körperliche Belastung an der frischen Luft gestärkt. Zu kalte Luft kann allerdings die Lunge gefährden. Deshalb ist ein Schlauchtuch oder eine Sturmhaube ein guter Begleiter.

Fit für die Radsaison machen

„Die Sieger des Sommers werden im Winter gemacht“ – so lautet eine der vielen Weisheiten des Sports. Egal, wie die Ziele für die kommende Radsaison sind, die Prinzipien der Planung sind immer gleich: Während der kalten Monate wird die Basis aufgebaut. Das Ziel lautet: Die Ausdauer steigern. Ein Rennrad ist dabei ein guter Begleiter, um bei möglichst niedriger Intensität viele Kilometer zu machen. Aber auch beim Wintertraining gilt: Die Abwechslung macht’s. Also warum nicht mal querfeldein durchs Gelände?

Balancefähigkeit trainieren

Fahren auf glattem Untergrund fördert die Fahrtechnik und die Balancefähigkeit. Durch die stetigen Ausgleichsbewegungen lernt man sich und sein Rad vollkommen neu kennen. Diese verbesserte Technik kommt einem immer zu Gute, etwa wenn man einmal schnell ausweichen muss. Aber eigentlich muss die Rutschpartie nicht sein, denn es gibt ja passende Reifen. Bei Schnee, Nässe oder winterlichem Schneematsch sorgen Lamellenreifen für den passenden Grip, bei Eis kann man zum Spike-Reifen greifen.

Die Putz-Skills verbessern

Salz, Matsch oder Wasser setzen gerade den Antriebskomponenten ordentlich zu. Deshalb müssen sie im Winter regelmäßig gepflegt werden; mancher Experte rät sogar, nach jeder Fahrt. Das muss allerdings kein Nachteil sein. So verbessert man seine persönlichen Putz-Skills ungemein und entwickelt Techniken, wie die Arbeit schneller von der Hand geht – und davon profitiert man dann im Frühjahr. Wem das doch zu aufwändig ist, der kann über ein Rad mit Riemenantrieb nachdenken. Dieser muss nicht geölt oder geschmiert werden und läuft auch bei tiefsten Minusgraden noch reibungslos.

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