Wegen eines lauten Telefonats geraten in einem Zug von Böblingen nach Stuttgart zwei Männer aneinander. Gegen einen 18-Jährigen ermittelt nun die Bundespolizei.

Weil ein 18-Jähriger in einem Fernverkehrszug mutmaßlich zu laut telefonierte, kam es am Samstagabend zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit einem weiteren Reisenden. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen soll der 18-Jährige gegen 20.30 Uhr in einem Intercity auf der Fahrt von Böblingen nach Stuttgart so lautstark telefoniert haben, dass sich ein 33-Jähriger hierdurch mutmaßlich gestört fühlte und den Mann aufforderte, leiser zu sein.

 

Daraufhin soll der 18-Jährige den 33-Jährigen körperlich angegriffen und ihn zudem getreten haben. Der Geschädigte wurde dabei offenbar leicht verletzt. Zudem soll auch seine Brille zerstört worden sein.

Mitreisende wurden auf die Situation aufmerksam, so berichtet die Polizei weiter, und konnten den 18-Jährigen wohl dazu bewegen, von dem 33-Jährigen abzulassen. Alarmierte Einsatzkräfte kontrolliert dann den Verdächtigen. Gegen ihn ermittelt nun die Bundespolizei wegen des Verdachts der Körperverletzung.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Bundespolizeiinspektion Stuttgart in Verbindung zu setzen, Telefon 07 11 / 5 50 49-10 20 oder per E-Mail:

bpoli.stuttgart.oea@polizei.bund.de)