Immobilienpreise Städte rechnen überwiegend mit weiterem Preisanstieg

Von red/dpa 

Es scheint keine Entspannung am Immobilienmarkt in Sicht zu sein. Für das laufende Jahr rechnen die befragten Städte ganz überwiegend mit weiteren Preissteigerungen für Immobilien.

Die Preise für Wohneigentum haben 2018 weiter zugelegt (Symbolbild). Foto: Leif Piechowski
Die Preise für Wohneigentum haben 2018 weiter zugelegt (Symbolbild). Foto: Leif Piechowski

Köln - Die Immobilienpreise in Deutschland steigen weiter. Bei einer am Montag veröffentlichten Umfrage des Deutschen Städtetages teilten mehr als vier Fünftel der 71 befragen Städte mit, dass die Preise für Wohneigentum auch 2018 weiter zugelegt hätten. Zwölf Prozent der Städte ermittelten konstante Preise für Grundstücke, Wohnungen und Häuser. Nur sieben Prozent der Kommunen berichteten von sinkenden Preise. Die Preise für Wohnungen stiegen sogar in neun von zehn Städten.

Für die Umfrage wertete der Deutsche Städtetag die Datensätze aus den Kaufpreissammlungen der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte in den beteiligten Städten aus. Sie beruhen auf den beurkundeten Kaufverträgen. Die Ergebnisse ermöglichen deshalb laut Städtetag eine erste, auf den tatsächlichen Immobilientransaktionen und den dabei gezahlten Kaufpreisen beruhende Auswertung des Marktgeschehens.

„Das Ergebnis der Umfrage zeigt: Das Angebot an Wohnimmobilien am Markt bleibt nach wie vor hinter der hohen Nachfrage zurück“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Helmut Dedy. Er forderte deshalb eine „eine langfristig angelegte, kontinuierliche und ressortübergreifende Wohnungspolitik für breite Schichten der Bevölkerung“. Nur so sei eine Trendwende möglich. Für das laufende Jahr rechnen die Städte aber erst einmal ganz überwiegend mit weiteren Preissteigerungen.