Die Weihnachtsmärkte in Altdorf, Breitenstein, Maichingen und Waldenbuch sind eher klein, dafür geht es dort aber sehr familiär zu.
Je dichter man an das Weihnachtsfest rückt, desto mehr lässt die Weihnachtsmarktdichte im Kreis nach. Die Veranstaltungen am dritten Adventswochenende fallen in ihrer Größe dann auch eher überschaubar aus. Dafür fallen sie aber allesamt in die Kategorie „klein, aber fein“. Das gilt fällt zum Beispiel für Waldenbuch, wo der Weihnachtmarkt dieses Jahr zum 50-Jahr-Jubiläum zahlreiche Besonderheiten und Glanzlichter zu bieten hatte – darunter die zuletzt schmerzlich vermisste Krone auf dem Marktbrunnen.
Beim Breitensteiner Weihnachtsmärktle drehte sich jeweils am dritten Adventssonntag rund und um den Rathausplatz alles um adventliche Angebote abseits vom Kommerz. „Selbstgemachtes für einen guten Zweck“ ist hier das Motto, denn ein großer Teil der Erlöse kommt gemeinnützigen Projekten zu Gute.
In Maichingen herrscht am Samstag vor dem dritten Advent traditionell dichtes Gedränge um das Bürgerhaus. Auch in dem Sindelfinger Stadtteil sind es vor allem Vereine, Ehrenamtliche und private Anbieter, die auf dem Markt für eine familiäre Atmosphäre sorgen.
So familiär wie beim Scheunenweihnachtsmarkt der Familie Zipperer in Altdorf dürfte es jedoch sonst kaum irgendwo zugehen. Im Zweijahresrhythmus veranstaltet der Nebenerwerbslandwirt hier mit Verwandten, Freunden und alten Schulkameraden ein gemütliches Bummeln und Beisammensein mit ganz viel Selbstgemachtem.