Eckensee in Stuttgart Irritation über Videokameras am Neuen Schloss

Die  Videokamera am  Neuen Schloss mit Blick auf den Kunstverein (rechts befindet sich der Eckensee). Foto: 7aktuell/Simon Adomat
Die Videokamera am Neuen Schloss mit Blick auf den Kunstverein (rechts befindet sich der Eckensee). Foto: 7aktuell/Simon Adomat

Die Videoüberwachung rund um den Eckensee soll erst 2021 umgesetzt werden. Doch nun stehen plötzlich Kameras beim Neuen Schloss. Die hat offenbar das Finanzministerium aufstellen lassen, zur Überwachung des eigenen Gebäudes.

Lokales: Mathias Bury (ury)

Stuttgart - Zwei kürzlich aufgestellte Masten mit Videokameras und Scheinwerfern im Bereich des Neuen Schlosses führen zu Irritationen. Allem Anschein nach hat diese das Landesfinanzministerium, das in dem Schlosstrakt zur Seite des Eckensees untergebracht ist, für die Überwachung des historischen Gebäudes und des durch das Hausrecht abgedeckten Bereichs aufstellen lassen. Dort war am Sonntag aber niemand erreichbar.

Polizei war bei Umsetzung nicht einbezogen

So erklärt man sich den Vorgang jedenfalls bei der Polizei. „Das ist nicht die öffentliche Videoüberwachung“, betont Polizeisprecher Stefan Keilbach. Nach den Krawallen in der Stuttgarter City, die vom Eckensee ausgingen, planen Stadt und Polizei in dem Bereich eine öffentliche Videoüberwachung. Weil diese kompliziert und zeitaufwendig ist, werden die geplanten Kameras wohl erst 2021 aufgestellt. Stefan Keilbach erinnert sich aber, dass vor Wochen die Rede davon gewesen sei, dass das Finanzministerium von Edith Sitzmann (Grüne) den eigenen Bereich überwachen wolle. Man sei in die Umsetzung nicht einbezogen gewesen. Mit den Kameras dürfe auch „keine öffentliche Videoüberwachung“ betrieben werden.




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