In eigener Sache Doppelsieg für Sportredakteure

Von StZ 

Die Sportredakteure Gerhard Pfisterer und Marco Seliger erreichen beim neu eingeführten Hans-Blickensdörfer-Preis die Plätze eins und zwei vor Anna Dreher von der Süddeutschen Zeitung.

Die Preisträger – von links: Marco Seliger (Platz zwei), Anna Dreher (Platz drei) und Gerhard Pfisterer (Platz eins)Foto: StZ

Stuttgart - Erstmals ist in diesem Jahr der Hans-Blickensdörfer-Preis des Verbandes Sportpresse Württemberg (VSW) vergeben worden – und gleich bei der Premiere haben es zwei Kollegen aus dem Sportressort unserer Zeitung auf die ersten Plätze geschafft. Gerhard Pfisterer (37) gewann mit seiner Reportage über ein Basketballprojekt für Mädchen in Jerusalem, das unter anderem über Spendengelder finanziert wird („Die Friedensbotschafterinnen“, erschienen am 23. Dezember 2017). Darin beschreibt er, wie die israelischen und palästinensischen Sportlerinnen den blutigen Nahostkonflikt hinter sich lassen, beim Doppelpass Vertrauen aufbauen und füreinander einstehen.

Platz zwei ging an Marco Seliger (34), der in seinem Text „Kultcoach mit Kante“ (erschienen am 18. Januar 2017) das Wirken des Freiburger Bundesligatrainers Christian Streich beschreibt. Anlass war das Fünf-Jahr-Dienstjubiläum Streichs als Cheftrainer des Sportclubs. Auf Platz drei kam Anna Dreher, einst freie Mitarbeiterin der „Stuttgarter Zeitung“ und heute Redakteurin der „Süddeutschen Zeitung“.

Bewerben konnten sich für den mit insgesamt 3500 Euro dotierten Preis Sportjournalistinnen und -journalisten aus Baden-Württemberg unter 40 Jahren mit Texten, die im Jahr 2017 veröffentlicht worden sind. Die drei Erstplatzierten wurden am Dienstag beim VSW-Frühjahrsmeeting in Stuttgart geehrt.