Beim ersten Bürgerentscheid in der Geschichte Sachsenheims (Kreis Ludwigsburg) wird über den Energiepark Alleenfeld abgestimmt. Vorab können die Bürger sich informieren.
„Ein einzigartiger Moment für die Demokratie in Sachsenheim“. So blickt die Stadtverwaltung auf den Bürgerentscheid am 1. Februar 2026 voraus. Abgestimmt wird über den geplanten Energiepark Alleenfeld in Kleinsachsenheim und Hohenhaslach. Vorab lädt die Stadt nun mit dem Forum Energiedialog auf Samstag, 13. Dezember, ab 10.30 Uhr alle Bürger zu einer Informationsveranstaltung zu der Thematik ein.
Die Veranstaltung findet laut Ankündigung an verschiedenen Orten im Plangebiet statt und bietet die Möglichkeit, vor Ort einen Eindruck von den Vorhaben zu gewinnen. Es werden Visualisierungen angeboten, die zeigen, wie die Flächen mit den Windenergieanlagen aussehen würden. Experten stehen für Fragen zur Verfügung.
Vorhaben werden visualisiert
Bei den Bürgerentscheiden Anfang Februar wird es darum gehen, ob eine Freiflächenphotovoltaikanlage mit Batteriespeicher weitergeplant wird und ob die Stadt für Windenergieanlagen eigene Grundstücke zur Verfügung stellen darf. Vom Bürgerentscheid nicht betroffen sind die zwei auf privater Fläche der Hofkammer vorgesehenen Windenergieanlagen – diese können ohne Mitwirkung und Zustimmung der Stadt geplant werden.
Am Samstag ist folgender Ablauf geplant: 10.30 Uhr Treffpunkt Parkplatz Mehrzweckhalle Kleinsachsenheim – Visualisierung des Windparks Alleenfeld; 11.30 Uhr Treffpunkt Waldparkplatz – Begehung des Planungsgebiets für den Solarpark mit Batteriespeicher; 12.15 Uhr Treffpunkt Parkplatz Kelter Hohenhaslach – Visualisierung des geplanten Windparks; ab 13 Uhr Offener Ausklang in der Kelter Hohenhaslach mit Essen und Getränken. Eine Anmeldung wird erbeten unter sachsenheim@energiedialog-bw.de.
Weitere Infotermine im Januar
Weitere städtische Dialog- und Infoveranstaltungen finden am 15. Januar in Hohenhaslach in der Kirbachtalhalle und am 20. Januar in der Mehrzweckhalle in Kleinsachsenheim, je von 18 bis 21 Uhr, statt. Dabei informieren Beteiligte zu verschiedenen Aspekten und Fragestellungen. Entsprechend der gesetzlichen Verpflichtung erstellt die Stadtverwaltung auch eine umfangreiche Infobroschüre.