Industrie- und Handelskammertag Wolfgang Grenke bleibt Präsident

Wolfgang Grenke ist zum dritten Mal zum Präsidenten der BWIHK gewählt worden, laut Satzung seine letzte Amtszeit. (Archivbild) Foto: dpa/Marijan Murat
Wolfgang Grenke ist zum dritten Mal zum Präsidenten der BWIHK gewählt worden, laut Satzung seine letzte Amtszeit. (Archivbild) Foto: dpa/Marijan Murat

Die Mitglieder des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages (BWIHK) haben Wolfgang Grenke für weitere zwei Jahre an ihre Spitze gewählt. Der Unternehmer sieht das als Vertrauensbeweis.

Stuttgart - Der Unternehmer Wolfgang Grenke steht für weitere zwei Jahre an der Spitze des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages (BWIHK). Die Mitglieder der Organisation wählten ihn am Donnerstag erneut zum Präsidenten, wie der BWIHK mitteilte. Es ist Grenkes dritte und damit laut Satzung auch letzte Amtszeit.

Er sieht die Wiederwahl als Vertrauensbeweis. „Die Wirtschaft geht auch im Südwesten durch schwere Zeiten, die Corona-Pandemie hat uns weiter fest im Griff“, sagte er laut BWIHK. Hier könne man gemeinsam mit der Politik aktiv helfen. Soforthilfen allein reichten aber nicht. „Wir müssen echte Zukunftsperspektiven entwickeln“, betonte Grenke.

Grenke ist bereits seit November 2016 BWIHK-Präsident

Im Amt der Vizepräsidenten wurden die Stuttgarter IHK-Chefin Marjoke Breuning und ihr Reutlinger Kollege Christian Erbe bestätigt. Neuer Dritter im Bunde ist der Ulmer IHK-Präsident Jan Stefan Roell, wie der BWIHK weiter mitteilte.

Grenke ist seit November 2016 BWIHK-Präsident und zudem seit 2013 Präsident der IHK Karlsruhe sowie seit 2018 Vizepräsident der europäischen Organisation Eurochambres. Das von ihm gegründete gleichnamige Leasing-Unternehmen aus Baden-Baden war kürzlich wegen Bilanzmanipulations-Vorwürfen einer Investorengruppe in die Schlagzeilen geraten. Grenke wehrt sich dagegen und weist alle Vorwürfe zurück und hat zugleich einige Änderungen in der Firmenstruktur angekündigt.

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