Wie dieses Problem zu beheben ist, muss laut Trinkwasserverordnung mit dem Gesundheitsamt abgesprochen werden. Das hat der Vermieter sofort getan. „Der Herr vom Amt hat uns geraten, aufgrund des geringen Befalls die Wassertemperatur kurzfristig, aber mehrmals auf über 60 Grad zu erhitzen“, sagte der Hausbesitzer auf. Innerhalb der nächsten vier Wochen wird eine weitere Untersuchung gemacht. Sollten die KBEs dann bereits zurückgegangen sein, sind keine weiteren Schritte erforderlich.

„Um jeglichen weiteren Befall von Legionellen auszuschließen, wurde uns zudem geraten, eine Automatik, die das Wasser in regelmäßigen Abständen erhitzt, am Boiler anzubringen“, sagte der Hausbesitzer außerdem. Ob dies an dem mehrere Jahre alten Boiler machbar ist, sei allerdings unklar. „Der Installateur macht sich gerade mit der Sache vertraut“, versicherte der Verantwortliche und erklärte: „Ansonsten denken wir auch über einen neuen Boiler nach.“

Der Familienvater ist übrigens aus dem Krankenhaus entlassen worden und auf dem Weg der Besserung. Er behält durch die gute Behandlung wohl keine bleibenden Schäden der Legionärskrankheit zurück.