Infizierte Junghennen in zwei Betrieben Kuppingen von der Geflügelpest betroffen

Vorsicht Geflügelpest: Zwei Betriebe in Kuppingen sind betroffen. Foto: /Eky Eibner/Archiv
Vorsicht Geflügelpest: Zwei Betriebe in Kuppingen sind betroffen. Foto: /Eky Eibner/Archiv

Zwei Betriebe in Kuppingen haben infizierte Junghennen gekauft. Es wurde ein Sperrbezirk eingerichtet.

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Kreis Böblingen - Der Ausbruch der Geflügelpest in Nordrhein-Westfalen hat auch Auswirkungen auf den Landkreis Böblingen. Wie das Landratamt mitteilt, sind zwei Höfe in Herrenberg-Kuppingen betroffen. Es handelt sich um Kleinbetriebe, die jeweils weniger als 50 Tiere halten.

Laut Auskunft des Landwirtschaftsministeriums in Stuttgart wurde die Krankheit aus einem Junghennenaufzuchtbetrieb im Raum Paderborn eingeschleppt. Dort ist Anfang dieser Woche der Ausbruch der Geflügelpest festgestellt worden. Von dort wurden nach bisherigen Erkenntnissen Junghühner an zahlreiche Kleinhaltungen in Baden-Württemberg ausgeliefert. Betroffen sind nach derzeitigen Informationen annähernd 60 Geflügelhaltungen im Land. Das Stuttgarter Ministerium hat am Mittwoch bereits ein Landeskrisenzentrum eingerichtet, teile das Ministerium weiter mit.

Um eine Ausbreitung der Geflügelpest zu verhindern, hat der Veterinärdienst des Landratsamtes einen Sperrbezirk von drei Kilometern um die betroffenen Betriebe festgelegt. Innerhalb dieses Sperrbezirks werden nun sämtliche Tiere in Geflügelhaltungen untersucht. Eine Gefährdung der Gesundheit für Menschen durch die Geflügelpest besteht nach Angaben des Landratsamts derzeit nicht.

Geflügelhalter, die seit Anfang März Junghennen aus Nordrhein-Westfalen zugekauft haben, werden gebeten, sich beim Veterinäramt des Landkreises Böblingen zu melden.




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